Das Sommer-Transferfenster 2025 brachte eine Welle von Bundesliga-Stars hervor, die Deutschland für einige der größten Klubs Europas verließen. Rekordtransfers unterstrichen dabei die weltweite Nachfrage nach Top-Talenten aus dem deutschen Oberhaus. Von Florian Wirtz’ Blockbuster-Wechsel zum FC Liverpool bis hin zu Kingsley Comans Wechsel in die Saudi Pro League – die Bundesliga kassierte für einige ihrer hellsten Sterne kräftig ab.
An der Spitze steht Florian Wirtz, der für 125 Millionen Euro von Bayer Leverkusen zum FC Liverpool wechselte. Der deutsche Nationalspieler war ein Schlüsselspieler beim Leverkusener Erfolg der letzten Jahre und verlässt die Liga als einer der teuersten Transfers in der Bundesliga-Geschichte. Seine Kreativität und Spielübersicht sollen ihn an der Anfield Road zu einer prägenden Figur machen.
Nicht weit dahinter folgt Hugo Ekitiké, der Eintracht Frankfurt für 95 Millionen Euro ebenfalls in Richtung Liverpool verließ. Der französische Stürmer überzeugte mit starken Leistungen in Deutschland und soll nun zusammen mit Wirtz die Offensive der Reds verstärken. Gemeinsam stehen sie für den Plan, eine neue große Ära in Liverpool einzuleiten.
Nick Woltemade sorgte ebenfalls für Aufsehen: Der Stuttgarter Angreifer wechselte für 85 Millionen Euro zu Newcastle United. Mit seiner Physis und Torgefahr lockte er die Premier League an – für den VfB bedeutete der Abgang einen gewaltigen finanziellen Schub.
RB Leipzig, bekannt für seine Talentförderung, verkaufte gleich zwei Leistungsträger: Benjamin Šeško wechselte nach einer starken Saison für 76,5 Millionen Euro zu Manchester United, während Xavi Simons für 65 Millionen Euro zu Tottenham Hotspur ging und dort die Offensive von Ange Postecoglou verstärken soll.
Auch Borussia Dortmunds Nachwuchsarbeit stand im Fokus: Jamie Gittens unterschrieb für 56 Millionen Euro beim FC Chelsea. Mit seiner Geschwindigkeit und Dribbelstärke gilt er als eines der spannendsten Flügel-Talente, die die Bundesliga in diesem Sommer verließen.
Leverkusen profitierte erneut: Rechtsverteidiger Jeremie Frimpong folgte Wirtz für 40 Millionen Euro nach Liverpool. Bayern München wiederum musste zwei Abgänge hinnehmen: Mathys Tel wechselte nach seiner Leihe für 35 Millionen Euro fix zu Tottenham, während Kingsley Coman für 25 Millionen Euro zu Al-Nassr nach Saudi-Arabien ging.
Stuttgart verlor zudem Enzo Millot, der für 30 Millionen Euro zu Al-Ahli wechselte – ein weiterer Beweis für die wachsende Finanzkraft der Klubs aus dem Nahen Osten.
Diese Abgänge verdeutlichen die Rolle der Bundesliga als Entwicklungsliga und zugleich als einer der größten Talentlieferanten der Welt. Während die Vereine kräftig reinvestiert haben, bleibt abzuwarten, wie sich die Verluste zahlreicher Stars auf die Kräfteverhältnisse in der Saison 2025/26 auswirken werden.
„Von Deutschland in die Welt – die Bundesliga verkauft Stars, aber niemals ihre Seele!“