In einer überraschenden Wendung nach dem Champions-League-Auftakt zwischen Bayern München und dem FC Chelsea hat Bayern-Trainer Vincent Kompany öffentlich gefordert, dass die UEFA sofortige Dopingtests bei zwei namentlich nicht genannten Chelsea-Spielern durchführt. Die Schockaussage kam nur wenige Minuten nach der knappen 1:2-Niederlage der Bayern an der Stamford Bridge und sorgte weltweit für Aufsehen.
Kompany, der erst vor kurzem die Münchner übernommen hat, wirkte bei der Pressekonferenz nach dem Spiel sichtlich aufgebracht. „Fußball muss fair, transparent und frei von Zweifel sein“, erklärte er. „Heute Abend habe ich ein Maß an Ausdauer und Regeneration gesehen, das über das Natürliche hinausging. Im Sinne des Spiels und seiner Fans fordere ich die UEFA auf, zwei Chelsea-Spieler sofort zu testen. Ohne Klarheit können wir nicht garantieren, dass Bayern diesen Wettbewerb im guten Glauben fortsetzt.“
Die explosiven Bemerkungen des Belgiers erregten sofort die Aufmerksamkeit von Journalisten und Offiziellen. Die UEFA hat bislang keine offizielle Stellungnahme abgegeben, Insider bestätigten jedoch, dass der Verband die Situation „sorgfältig prüft“. Sollte der Vorwurf weiterverfolgt werden, könnte dies eine Untersuchung nach sich ziehen – mit potenziell schwerwiegenden Folgen für Chelsea und die gesamte Champions League.
Chelseas Trainer Mauricio Pochettino wies Kompanys Aussagen entschieden zurück. „Wir respektieren Vincent, aber seine Worte sind haltlos. Meine Spieler haben hart im Training gearbeitet, und ihre Leistung heute war das Ergebnis von Vorbereitung, nicht von etwas anderem. Solche Anschuldigungen untergraben den Geist des Wettbewerbs.“
Unter Fans und Experten ist eine hitzige Debatte entbrannt. Während einige meinen, Kompany sei zu weit gegangen, sehen andere darin einen wichtigen Hinweis auf langjährige Bedenken zur Wirksamkeit von Anti-Doping-Maßnahmen im Spitzenfußball. In den sozialen Medien kam es bereits nach wenigen Stunden zu einem Sturm, Hashtags wie #FairPlayFirst und #KompanyVsChelsea liegen weltweit im Trend.
Unterdessen wurde bekannt, dass auch die FIFA die Entwicklungen genau beobachtet. Sollte Bayern sich offiziell weigern, das nächste Champions-League-Spiel zu bestreiten, könnte die FIFA gezwungen sein einzugreifen, um die Integrität des Wettbewerbs zu schützen. „Fußball kann sich Boykotte auf diesem Niveau nicht leisten“, erklärte ein FIFA-Vertreter.
Dieser beispiellose Konflikt setzt die UEFA unter enormen Druck. Ignoriert man Kompanys Forderung, droht ein Rückzug der Bayern und damit ein Chaos im Turnier. Geht man darauf ein, schafft man einen Präzedenzfall, der ganz Europa erschüttern könnte.
Für den Moment wartet die Fußballwelt gespannt: Wird die UEFA schnell handeln – oder eskaliert Kompanys dramatisches Ultimatum zu einer echten Krise