Bayern Münchens Sportdirektor Christoph Freund wirkte selten so begeistert wie in dieser Woche, als er nach dem Einfluss von Konrad Laimer beim deutschen Rekordmeister gefragt wurde. Mit breitem Lächeln und funkelnden Augen zögerte Freund keine Sekunde, bevor er sein Urteil abgab: „Unersetzlich. Wirklich unersetzlich!“
Der österreichische Mittelfeldspieler, der im vergangenen Sommer von RB Leipzig nach München wechselte, ist längst mehr als nur ein verlässlicher Box-to-Box-Läufer. Er hat sich zu einem echten Führungsspieler auf und neben dem Platz entwickelt – ein Spieler, der die Mannschaft zusammenhält und alle um sich herum besser macht. Für Freund verkörpert Laimer das Herz und die Seele des Bayern-Mittelfelds. „Er rennt, er kämpft, er denkt immer zuerst an das Team“, schwärmte der Sportdirektor. „Spieler wie Konni sind selten – und wenn man einen hat, darf man ihn nicht gehen lassen.“
Laimers erste Saison in München war geprägt von unermüdlicher Energie und einer beeindruckenden Vielseitigkeit. Ob als defensiver Mittelfeldspieler, als Notlösung auf der rechten Abwehrseite oder als laufstarker Achter – der 27-Jährige gibt immer alles. Sein Arbeitseifer hat ihm nicht nur den Respekt seiner Mitspieler eingebracht, sondern auch die Anerkennung der anspruchsvollen Bayern-Fans. In der Allianz Arena wird sein Name inzwischen regelmäßig nach wichtigen Zweikämpfen, Balleroberungen und seinen endlosen Sprints skandiert, die gefährliche Konter einleiten.
Im Verein besteht keinerlei Zweifel an seiner Zukunft. Freund bestätigte, dass Gespräche über eine Vertragsverlängerung – aktuell läuft Laimers Vertrag bis 2027 – bereits im Gange sind. „Das ist nur noch Formsache“, sagte er mit einem Grinsen. „Wir wollen ihn langfristig hier behalten, und Konni will bleiben. Es gibt keine Dramen, nur pure Verbundenheit.“
Laimers Einfluss geht dabei weit über die sportliche Leistung hinaus. Teamkollegen beschreiben ihn als bodenständig, nahbar und stets positiv. Trotz seines intensiven Spielstils bleibt er abseits des Platzes entspannt und freundlich – ein Spieler, der Mitarbeiter grüßt, mit jungen Talenten scherzt und Professionalität vorlebt, ohne dabei arrogant zu wirken. Seine Verbindung zur großen österreichischen Community in München verleiht ihm zusätzlich Sympathiepunkte; er ist ein stolzer Botschafter seiner Heimat und gleichzeitig ein wichtiger Teil eines der berühmtesten Klubs der Welt.
Mit Blick auf den Kampf um Meisterschaft und Champions-League-Titel ist Freund überzeugt, dass Laimer in den entscheidenden Monaten unverzichtbar sein wird. „Man braucht Krieger, die niemals aufhören zu laufen und zu glauben“, so der Sportdirektor. „Konrad ist genau so ein Krieger.“
Für die Fans ist die Botschaft eindeutig: Bayern hat nicht nur einen Spieler gefunden, sondern einen Herzschlag – und der soll noch lange in Rot weiterschlagen.