Was als ruhiger Donnerstagmorgen im hochmodernen Trainingszentrum von RB Leipzig begann, verwandelte sich schnell in eine Szene voller Chaos und Verwirrung, nachdem ein falscher Bombendrohungs-Alarm die Evakuierung aller Spieler und Mitarbeiter erzwang.
Laut ersten Berichten erhielt die örtliche Polizei gegen 10:30 Uhr einen anonymen Anruf, in dem behauptet wurde, dass sich ein Sprengsatz im Verwaltungsgebäude des Vereins am Cottaweg befinde. Innerhalb weniger Minuten heulten die Sirenen über das Gelände, während Sicherheitspersonal Spieler, Trainer und Angestellte in Sicherheit brachte.
Zeugen beschrieben eine angespannte Atmosphäre, als Erstmannschafts-Spieler wie Dani Olmo, Xavi Simons und Benjamin Šeško auf dem Parkplatz zusammenkamen – sichtbar nervös, aber ruhig unter der Anleitung der Vereinsverantwortlichen. Cheftrainer Marco Rose soll persönlich bei der Evakuierung geholfen haben. „Die Sicherheit aller hier steht für uns an erster Stelle“, sagte Rose später in einer kurzen Stellungnahme. „Wir haben alle vorgeschriebenen Maßnahmen exakt befolgt.“
Die Polizei, unterstützt von Entschärfungseinheiten und Spürhunden, durchsuchte das Gelände gründlich – einschließlich der Umkleideräume, Büros und des Trainingskomplexes. Nach über einer Stunde bestätigten die Behörden, dass kein Sprengsatz gefunden wurde. Der Anruf wurde offiziell als Fehlalarm eingestuft, und die Anlage wurde am frühen Nachmittag wieder freigegeben.
In einer Mitteilung über soziale Medien verurteilte RB Leipzig die Drohung scharf, bezeichnete sie als „verantwortungslosen und feigen Akt“, der nicht nur den Vereinsbetrieb, sondern auch die öffentliche Sicherheit gefährdet habe. „Wir sind zutiefst erleichtert, dass alle in Sicherheit sind“, hieß es in der Erklärung. „Solche falschen Drohungen werden jedoch sehr ernst genommen und strafrechtlich verfolgt.“