Endlich können die Bayern-Fans aufatmen. Nach Wochen voller Spannung, Spekulationen und emotionaler Achterbahnfahrten ist die Nachricht da, auf die die Anhänger des Rekordmeisters sehnsüchtig gewartet haben: Real Madrid zieht sich offiziell aus dem Rennen um den französischen Abwehrchef Dayot Upamecano zurück. Laut dem spanischen Portal Defensa Central hält die Vereinsführung der „Königlichen“ einen Transfer des Bayern-Innenverteidigers nun für „sehr unwahrscheinlich“ – eine Wendung, die das wohl heißeste Transfertheater des Jahres beendet.
Für die Bayern-Fans fühlt sich diese Entwicklung an wie ein Sieg, der fast so süß ist wie ein Titelgewinn. Seitdem Gerüchte aufkamen, dass Madrid bereit sei, eine Mega-Offerte vorzubereiten, um Upamecano ins Estadio Santiago Bernabéu zu locken, ging die Nervosität in München spürbar um. Der Franzose, der 2021 von RB Leipzig an die Isar wechselte, hat sich zum Herzstück der Bayern-Defensive entwickelt – eine seltene Kombination aus Kraft, Geschwindigkeit und Spielintelligenz.
Quellen aus dem Umfeld des Vereins betonen, dass Bayern niemals vorhatte, Angebote für Upamecano zu prüfen. „Upa ist unantastbar“, soll ein Insider erklärt haben. „Er steht für die Zukunft unserer Abwehr – ein Verkauf stand nie zur Debatte.“ Dennoch sorgte das Interesse der Madrilenen für Unruhe, zumal die Spanier nach der Verletzung von Éder Militão dringend nach einem Ersatz suchten.
Der Rückzug Madrids kommt als riesige Erleichterung für Sportdirektor Christoph Freund, der in einem turbulenten Sommer ohnehin alle Hände voll zu tun hatte, um den Kader zu stabilisieren. Nach mehreren Abgängen und der Verpflichtung des neuen Trainers Vincent Kompany galt der Verbleib von Upamecano als Schlüssel für die langfristige Planung der Bayern.
Auch für Upamecano selbst scheint die ganze Episode seine Bindung an den Klub nur gestärkt zu haben. Nach Informationen aus Deutschland fühlt er sich „hochgeschätzt“ von Verein und Fans. Eine Vertragsverlängerung bis 2029 soll sich bereits in Vorbereitung befinden.
Für Real Madrid dürfte der Blick nun auf jüngere Innenverteidiger oder interne Lösungen fallen. Doch der Tag gehört Bayern München und seinen Fans – ein Tag der Erleichterung, der Freude und des Stolzes auf einen Spieler, der der Versuchung des „Galáctico“-Glamours widerstanden hat.
Am Ende bleibt Upamecano, Madrid zieht sich zurück – und Bayern steht wieder geschlossen da: nicht nur als Klub, sondern als Familie.