— Die Zukunft des französischen Verteidigers Dayot Upamecano beim FC Bayern München steht auf der Kippe. Die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung sollen ins Stocken geraten sein, und laut Quellen aus dem Umfeld des Spielers sind Upamecano und seine Berater derzeit nicht bereit, von ihren Forderungen abzurücken. Damit stehen die Bayern vor einer schwierigen Entscheidung in den kommenden Monaten.
Upamecano, 26, gehört seit seinem Wechsel von RB Leipzig im Jahr 2021 zu den wichtigsten Stützen der Münchner Defensive. Trotz einiger schwächerer Phasen in den vergangenen Spielzeiten hat der Franzose unter Trainer Vincent Kompany wieder zu alter Stärke gefunden und bildet mit Matthijs de Ligt ein starkes Innenverteidiger-Duo. Doch finanzielle Differenzen drohen nun, seine sportliche Wiederauferstehung zu überschatten.
Berichten zufolge hat Upamecanos Management vor zwei Wochen ein finales Vertragsangebot eingereicht, das ein Gehalt auf dem Niveau der Topverdiener des Vereins sowie leistungsabhängige Boni – insbesondere bei Erfolgen in der Champions League – vorsieht. Der Klub, vertreten durch Sportdirektor Max Eberl, zeigt sich bislang jedoch zurückhaltend, um die interne Gehaltsstruktur nach den jüngsten Verlängerungen mit Alphonso Davies und Jamal Musiala nicht zu gefährden.
Sollte bis Dezember keine Einigung erzielt werden, könnte Bayern gezwungen sein, Upamecano bereits im Januar zu verkaufen, um einen ablösefreien Abgang im Sommer zu vermeiden. Mehrere Premier-League-Vereine – darunter Manchester United und Arsenal – sollen die Situation genau beobachten, während auch Paris Saint-Germain Interesse signalisiert haben soll.
Trotz der unsicheren Zukunft bleibt Upamecano auf dem Platz konzentriert. „Ich bin voll auf Bayern und das Team fokussiert“, sagte er nach dem 3:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende. „Was abseits des Platzes passiert, wird sich zeigen. Mein Ziel ist es, mit dem Klub Titel zu gewinnen.“
Auch Max Eberl gibt sich zuversichtlich: „Wir schätzen Dayot sehr. Die Gespräche laufen. Solche Verhandlungen brauchen Zeit, aber wir sind optimistisch, dass wir eine Lösung finden, die für alle passt.“
Mit dem nahenden Wintertransferfenster steht der Rekordmeister nun vor einer klaren Entscheidung – entweder die Forderungen seines Abwehrchefs erfüllen oder riskieren, dass einer der begehrtesten Innenverteidiger Europas ablösefrei den Verein verlässt