Was sich in den letzten Wochen hinter den verschlossenen Türen des Rehazentrums des FC Bayern München abgespielt hat, lässt Ärzte, Trainer und Mitspieler gleichermaßen sprachlos zurück. Jamal Musiala, der nach einer schweren Sprunggelenksluxation und einem Wadenbeinbruch außer Gefecht gesetzt war, schreibt das Lehrbuch der Genesung neu – und definiert womöglich, was im Profifußball medizinisch möglich ist.
Als sich der 22-jährige Offensivstar Ende Juli verletzte, war die Diagnose niederschmetternd. Normalerweise fällt ein Spieler mit einer solchen Verletzung mindestens ein halbes Jahr aus, viele kehren nie ganz auf ihr altes Niveau zurück. Doch nur drei Monate später sprintet Musiala bereits wieder auf einem hochmodernen Anti-Schwerkraft-Laufband – mit 80 Prozent seines Körpergewichts. Insider an der Säbener Straße nennen es „nichts weniger als ein Wunder“.
Ein ranghoher Klubfunktionär verriet gegenüber der BILD: „Was Jamal da abliefert, ist nicht normal. Seine Erholungsgeschwindigkeit, sein Antrieb – es ist, als würde er nur durch puren Willen angetrieben. So etwas haben wir hier noch nie erlebt.“ Selbst das medizinische Team, bekannt für Präzision und Professionalität, soll „fassungslos“ über seinen Fortschritt sein.
Quellen aus dem Umfeld des Spielers berichten, dass Musialas Reha-Programm ebenso intensiv wie unkonventionell sei. Neben klassischer Physiotherapie nutzt er modernste Muskelstimulation, Kältetherapie und sogar meditationsbasiertes Fokus-Training – alles darauf ausgelegt, Heilung zu beschleunigen und den Geist scharf zu halten.
Mitspieler, die ihn wieder trainieren sahen, trauen ihren Augen kaum. „Er bewegt sich, als wäre er nie verletzt gewesen“, flüsterte ein Bayern-Profi nach einer privaten Einheit. „Die Energie, die dieser Junge hat, ist unglaublich.“
Musiala selbst gibt sich bescheiden, aber entschlossen. In einer kurzen Vereinsmitteilung sagte er: „Ich bin dankbar für die Unterstützung von allen hier. Jeden Tag wache ich mit einem Ziel auf – wieder auf dem Platz zu stehen.“
Setzt sich seine Genesung in diesem Tempo fort, könnte Musiala noch vor der Winterpause ins Mannschaftstraining zurückkehren – ein Comeback-Zeitplan, der jeglicher medizinischen Logik widerspricht. Und während Bayern in allen Wettbewerben nach Ruhm strebt, könnte sein Comeback genau der emotionale Funke sein, den das Team braucht.
Von Rückschlag zu Ruhm – erleben wir gerade das nächste Bayern-Wunder?