Borussia Dortmund befindet sich im Zentrum eines Sturms, nachdem Berichte über einen Vertragsstillstand mit Mittelfeld-Regisseur Julian Brandt aufgetaucht sind. Der 29-jährige Spielmacher, der seit Jahren als kreatives Herz des BVB gilt, soll ein erstes Angebot zur Vertragsverlängerung abgelehnt haben – ein Paukenschlag, der Fans und Verantwortliche gleichermaßen erschüttert hat.
Wie aus dem Umfeld der Verhandlungen zu hören ist, stocken die Gespräche zwischen Brandts Beratern und der Dortmunder Führung aufgrund von Differenzen über das Gehalt und seine sportliche Rolle. Brandt, der in den vergangenen beiden Spielzeiten entscheidend zum Offensivspiel der Schwarz-Gelben beigetragen hat, fordert angeblich eine Gehaltserhöhung, die seiner Bedeutung im Team gerecht wird. Die Vereinsführung soll jedoch zögern, das bestehende Gehaltsgefüge zu sprengen – aus Sorge vor Unruhe innerhalb der Mannschaft.
Hinter den Kulissen sollen sich die Spannungen zuletzt deutlich verschärft haben. Brandt ist dem Vernehmen nach unzufrieden mit seiner wechselnden Rolle unter Trainer Nuri Şahin, der seit seinem Amtsantritt verschiedene taktische Systeme ausprobiert hat. Der Nationalspieler wünscht sich demnach eine feste Position als zentraler Kreativspieler, statt immer wieder zwischen Mittelfeld und Angriff hin- und hergeschoben zu werden.
Die Vereinsverantwortlichen geben sich nach außen hin gelassen. Sportdirektor Sebastian Kehl erklärte am Dienstag: „Wir haben ein gutes Verhältnis zu Julian. Solche Gespräche sind ganz normal. Wir wollen, dass er bleibt, und wir glauben, dass er sich hier wohlfühlt.“ Doch laut Insidern ist die Lage ernster, als es offiziell dargestellt wird.
Der Zeitpunkt könnte kaum ungünstiger sein. Während Dortmund sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League nach Konstanz sucht, wäre ein Abgang Brandts ein herber Rückschlag. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2026, doch ein vorzeitiger Wechsel im kommenden Jahr scheint immer wahrscheinlicher, falls keine Einigung erzielt wird.
Unterdessen machen die Fans ihrem Unmut in den sozialen Medien Luft. Unter den Hashtags #StayBrandt und #BVBDrama fordern sie den Klub auf, schnell eine Lösung zu finden.
Brandt selbst konzentriert sich derzeit auf seine Leistungen auf dem Platz – doch die Unsicherheit bleibt. Wie ein Insider berichtet: „Wenn Dortmund seine Erwartungen nicht erfüllt, wird es Angebote geben – und nicht wenige.“
Steht also das Ende von Julian Brandts BVB-Kapitel bevor? Die kommenden Wochen könnten entscheidend werden.