Neuer Ära-Start beim BVB: Arabischer Milliardär plant 19,8 Mrd. £ – mit „Dortmund Dome“, weltweiten Akademien und Eliteförderung
Der Borussia Dortmund steht offenbar ein gewaltiger Umbruch bevor. Laut aktuellen Berichten plant ein arabischer Milliardär eine Investitionssumme von 19,8 Milliarden Pfund, mit der der Traditionsklub in eine globale Spitzenrolle katapultiert werden soll.
Im Zentrum des Projekts steht der sogenannte „Dortmund Dome“ – ein spektakuläres Zentrum, das wohl nicht nur als Stadion dient, sondern als multifunktionale Arena mit Medien-, Freizeit- und Eventbereichen. Dazu sollen internationale Fußball-Akademien entstehen, mit Fokus auf Talente weltweit, ergänzt durch eine Eliteförderung, die den Club auf eine neue Entwicklungsstufe heben soll.
Für den BVB würde dies nicht nur eine finanzielle Dimension eröffnen, sondern auch eine strategische Neuausrichtung: weg vom traditionellen Modell eines bodenständigen Clubs mit starker Jugendförderung hin zu einem global agierenden Fußball- und Wirtschaftskonglomerat. Die geplante Investition impliziert, dass Dortmund künftig nicht nur sportlich, sondern auch infrastrukturell und kommerziell neue Standards setzen will.
Allerdings wirft dieser Schritt viele Fragen auf: Wie wird das mit der in Deutschland geltenden „50+1“-Mitgliedschaftsregel kompatibel sein? Welche Rolle spielen Fans, Mitglieder und Traditionswerte in einer solchen Umorientierung? Und wie realistisch ist eine Rückkehr auf Weltspitzen-Niveau – angesichts der aktuellen finanziellen Kennzahlen: Der Klub generierte im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von etwa 526 Mio. € und erzielte einen überschaubaren Gewinn von 6,5 Mio. €.
Für die Fans bedeutet das: Spannung pur – aber auch Unsicherheit. Wird ihr Verein künftig noch derselbe sein? Oder wandelt sich der BVB zu einer globalen Marke mit neuen Prioritäten? Klar ist: Sollte das Projekt Wirklichkeit werden, könnte Borussia Dortmund auf einen Pfad gehen, der bisher kaum ein deutscher Klub beschritten hat – mit enormem Risiko, aber auch immensen
Chancen.