In der deutschen Fußball-Szene brodelt es: Der langjährige Kapitän von Borussia Dortmund, Marco Reus, hat mit einer brisanten Aussage gegenüber FC Bayern München neue Spannungen entfacht – und damit eine bereits bestehende Rivalität weiter befeuert. Reus erklärte in einem aktuellen Interview, dass seine Loyalität klar bei Dortmund liege und er das Gefühl habe, Bayern sei «nicht der bessere Club» in der Bundesliga. Obwohl er großen Respekt vor dem Traditionsverein aus München betonte, machte er zugleich deutlich: „Mein Herz zieht zu Dortmund – und das ist kein Klub für mich, in dem ich nur eine Station sein will.“
Diese markante Bemerkung trifft mitten in ein ohnehin angespanntes Verhältnis zwischen den beiden Clubs. Gerade der Transferstreit um Reus selbst – bei dem Bayern Interesse signalisiert hatte und Reus’ Agent jegliche Vertragsgespräche dementierte – sorgte bereits für Unruhe. In seinem Statement ließ Reus zudem anklingen, dass Diskussionen über einen Wechsel nicht nur sportliche Aspekte beinhalteten, sondern auch um Vereins-Identität und Zugehörigkeit gegangen seien.
Für Bayern könnte diese Aussage bedeuten: Ein prominenter Spieler hebt offen hervor, warum er nicht zu ihnen wechseln möchte – was in Zeiten intensiver Klub-Ausrichtung und Markenbildung heikel ist. Für Dortmund hingegen ist es eine Art Bekenntnis – Reus unterstreicht seine Verwurzelung im Verein und hebt die emotionale Bindung hervor. Beobachter sehen darin eine qualitative Weiterentwicklung der Klassiker-Rivalität zwischen Dortmund und Bayern: Weg von taktischen und sportlichen Duellen hin zu Identitäts- und Wertekonflikten.
Ob es in der Folge zu konkreten Konsequenzen kommt – etwa in Form von harscherer Medien-Rhetorik, schärferen Fanreaktionen oder gar internem Streit – bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Mit dieser Aussage hat Marco Reus das Thema Rivalität neu g
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