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„Moukoko spricht Klartext: ‘Kein Trainer bei Dortmund hat je an mich geglaubt’ – Jungstar wechselt fest nach Kopenhagen, hält sich aber eine Rückkehr offen“
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Youssoufa Moukokos Fußballreise hat eine weitere Wendung genommen. Einst als eines der größten Talente Europas gefeiert, hat der 20-jährige Stürmer nun einen festen Vertrag beim dänischen Meister FC Kopenhagen unterschrieben – und dabei offen über seine schwierige Zeit bei Borussia Dortmund gesprochen.
In einem ehrlichen Interview nach seinem Wechsel fand Moukoko deutliche Worte: „Kein Trainer bei Dortmund hat je wirklich an mich geglaubt“, sagte er. „Ich habe jeden Tag hart gearbeitet, aber ich hatte nie das Gefühl, dass mir vertraut wurde oder dass ich die Freiheit bekam, zu zeigen, wer ich wirklich bin.“
Der deutsch-kamerunische Angreifer war als Jugendspieler in aller Munde, brach Torrekorde am laufenden Band und feierte mit nur 16 Jahren sein Bundesliga-Debüt. Doch trotz seines kometenhaften Aufstiegs war Moukokos Zeit in Dortmund geprägt von Inkonstanz, begrenzten Einsatzzeiten und dem ständigen Kampf um Anerkennung – unter mehreren Trainern, die meist auf erfahrenere Stürmer setzten.
Nun möchte Moukoko in Kopenhagen neu durchstarten und seine Karriere wieder in Schwung bringen. „Kopenhagen hat vom ersten Tag an Vertrauen in mich gezeigt“, erklärte er. „Sie sehen mein Potenzial und wollen gemeinsam mit mir etwas aufbauen. Das ist alles, was ich mir je gewünscht habe – Vertrauen und Glaube.“
Trotz des schmerzhaften Abschieds hat Moukoko mit Dortmund nicht vollständig abgeschlossen. „BVB wird immer ein besonderer Verein für mich bleiben“, betonte er. „Vielleicht kehre ich eines Tages zurück – stärker, erfahrener und bereit, das zu beenden, was ich begonnen habe.“
Vorerst liegt sein Fokus jedoch ganz auf Dänemark – dort will Moukoko beweisen, dass das Feuer, das ihn einst zum meistdiskutierten Teenager Europas machte, noch immer
in ihm brennt.