Lennart Karl ist die perfekte Verkörperung dessen, was Vincent Kompany beim FC Bayern München bewirkt hat.
Nach der schlechtesten Saison seit 1995 unter Thomas Tuchel wurde der Verein von vielen Premier-League-Fans kritisiert, weil man einen Trainer verpflichtete, der „mit Burnley abgestiegen“ war.
Und jetzt – zwei Jahre später – steht Bayern da und hat den Rekord des AC Mailand für die meisten aufeinanderfolgenden Siege zu Saisonbeginn eingestellt, und das sogar mit einer besseren Tordifferenz.
Vincent Kompany hat es geschafft, das Beste aus zahlreichen Spielern herauszuholen – etwa aus Harry Kane und Konrad Laimer – und deshalb überrascht es nicht, dass Lennart Karl nun in einer ähnlich starken Form ist. Seine Entwicklung steht sinnbildlich für den neuen Geist, den Kompany nach München gebracht hat: Disziplin, Vertrauen und den Glauben an individuelle Weiterentwicklung.
Der Vorstand hat erneut die richtige Entscheidung getroffen, indem er Kompany und den Spielern das Vertrauen ausgesprochen hat. Dieses Vertrauen zahlt sich nun aus – nicht nur in Ergebnissen, sondern auch in der Art und Weise, wie die Mannschaft auftritt. Die Bayern spielen wieder mit Überzeugung, Leidenschaft und einem klaren Plan.
Entscheidend wird nun sein, Lennart Karl auf dem Boden zu halten. Der junge Spieler steht noch am Anfang seiner Karriere, doch unter Kompany hat er bereits enorme Fortschritte gemacht. Seine Dynamik, sein Spielverständnis und seine Reife auf dem Platz zeigen, dass er das Potenzial hat, langfristig eine zentrale Rolle im Team zu übernehmen.
Wenn Bayern es schafft, Karl behutsam weiterzuentwickeln und ihm die nötige Unterstützung zu geben, kann er einer der prägenden Spieler der kommenden Jahre werden. Das Erfolgsrezept lautet also: Vertrauen in den Trainer, Geduld mit den Talenten – und die gemeinsame Überzeugung, dass kontinuierliche Arbeit immer Früchte trägt.