Kölns Eigengewächs Jonas Urbig steht vor einem ganz besonderen Moment seiner noch jungen Karriere. Der 20-jährige Torhüter, der aus der Jugend des 1. FC Köln stammt und mittlerweile beim FC Bayern München unter Vertrag steht, kehrt im DFB-Pokal an seine alte Wirkungsstätte zurück – in das Stadion, in dem er viele Jahre selbst auf der Tribüne saß und von einer Profikarriere träumte.
Im Interview zeigte sich Urbig spürbar bewegt, zugleich aber konzentriert und professionell. „Immer, wenn ich Zeit habe, schaue ich mir die FC-Spiele an,“ sagte der Torwart mit einem Lächeln. Der Bezug zu seinem Heimatverein ist geblieben, auch wenn er inzwischen das Trikot des Rekordmeisters trägt. Der junge Keeper hat seine Wurzeln in Köln nie vergessen und verfolgt mit großem Interesse, wie sich der Klub entwickelt. „Für einen Traditionsverein wie den FC und für die Bundesliga ist es wichtig, dass der FC wieder erstklassig ist,“ erklärte Urbig weiter – Worte, die zeigen, dass sein Herz trotz des Wechsels nach München immer noch ein Stück weit für die Domstadt schlägt.
Auf die Frage nach dem bevorstehenden Pokalspiel reagierte er mit ehrlicher Freude, aber auch mit dem nötigen Respekt. „Ich freue mich auf das Spiel, das ist doch klar – auch wenn ich jetzt nicht speziell auf den FC als Gegner gehofft habe,“sagte er. Für Urbig ist es ein emotionales Wiedersehen, das zugleich sportlich von großer Bedeutung ist. Schließlich wird er erstmals als Bayern-Torhüter in einem Pflichtspiel von Beginn an auflaufen – und das ausgerechnet gegen den Verein, der ihn ausgebildet hat.
Dennoch bleibt er ruhig und fokussiert: „Natürlich ist die Rückkehr nach Köln etwas Besonderes für mich,“ betonte er, „aber auf dem Platz geht es nur um das Spiel und darum, alles für Bayern zu geben.“
Für die Fans des 1. FC Köln ist diese Begegnung ebenfalls etwas Besonderes. Sie sehen einen jungen Torwart wieder, der einst als großes Talent des Vereins galt – und nun die Chance erhält, sich auf großer Bühne zu beweisen.
Urbigs Geschichte ist eine, die zeigt, wie eng Emotion und Professionalität im Fußball miteinander verbunden sind. Morgen wird er in Köln nicht nur um den Einzug in die nächste Pokalrunde kämpfen, sondern auch ein Stück seiner eigenen Vergangenheit wiedersehen.
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