Der Transfermarkt verspricht im kommenden Sommer ein echtes Beben: Laut exklusiven Informationen aus Klubkreisen haben sich Chelsea FC, Liverpool FC, Inter Mailand und Real Madrid in den Kampf um die Verpflichtung von Dayot Upamecano eingeschaltet. Der 26-jährige Innenverteidiger steht beim FC Bayern München nur noch bis Juni 2026 unter Vertrag, doch nach jüngsten Berichten stocken die Gespräche über eine Vertragsverlängerung – und die Konkurrenz wittert ihre Chance.
Upamecano, der 2021 von RB Leipzig für rund 42,5 Millionen Euro an die Isar wechselte, gilt seit Jahren als einer der dynamischsten Abwehrspieler Europas. Seine Mischung aus Physis, Tempo und aggressivem Zweikampfverhalten macht ihn besonders für die Premier League interessant. Bayern München soll zwar weiterhin an einer Verlängerung interessiert sein, doch laut Quellen aus dem Umfeld des Spielers „bestehen aktuell Differenzen in der Gehaltsstruktur und der sportlichen Perspektive“.
Ein Insider erklärte gegenüber TransferZone Europe:
„Upamecano fühlt sich in München grundsätzlich wohl, aber er möchte eine klare sportliche Rolle und Wertschätzung. Wenn diese nicht garantiert ist, wird er andere Optionen prüfen.“
Chelsea und Liverpool suchen beide nach Verstärkungen im Defensivzentrum, da ihre Hintermannschaften in den vergangenen Monaten immer wieder verletzungsbedingt geschwächt waren. Besonders Jürgen Klopp gilt als Bewunderer des Franzosen, den er bereits zu seiner Leipziger Zeit beobachtet haben soll. Real Madrid wiederum sieht in Upamecano eine mögliche langfristige Ergänzung zu Éder Militão, während Inter Mailand den Spieler als Nachfolger von Stefan de Vrij ins Visier genommen hat.
Der aktuelle Marktwert von Upamecano wird auf rund 60 Millionen Euro geschätzt, doch aufgrund seiner Vertragssituation könnte Bayern gezwungen sein, im kommenden Sommer ein niedrigeres Angebot zu akzeptieren, um einen ablösefreien Abgang zu vermeiden.
Bayern-Sportvorstand Max Eberl reagierte zuletzt ausweichend auf die Gerüchte:
„Dayot ist ein wichtiger Teil unserer Mannschaft. Natürlich sprechen wir mit ihm und seinem Berater – mehr gibt es dazu momentan nicht zu sagen.“
Insider gehen davon aus, dass sich die Situation spätestens im Frühjahr 2026 entscheiden wird. Sollte keine Einigung erzielt werden, dürfte ein Transfer unvermeidbar sein – und der Konkurrenzkampf um den französischen Nationalspieler wäre offiziell eröffnet.
Ein heißer Transfersommer steht bevor – und Dayot Upamecano könnte dabei eine der zentralen Figuren werden.