Überschrift:
„Dortmund-Fans und Vereinslegenden erheben sich: Der Verein gehört den Menschen – nicht dem Petrodollar!“
—
In Dortmund wächst die Empörung: Anhänger, ehemalige Spieler und Klub-Ikonen vereinen sich, um geplante Übernahmepläne mit saudischem Kapital entschieden abzulehnen. Ihre Botschaft ist klar – dieser Verein gehört dem Volk, nicht dem Geld der Ölmächte.
Unter der berühmten „50+1-Regel“, die den Mitgliedern die Mehrheit der Stimmrechte garantiert, gilt Borussia Dortmund seit jeher als Bollwerk der Fan-Mitbestimmung im deutschen Fußball. Jüngste Gerüchte über mögliche externe Investoren – insbesondere aus dem Nahen Osten – treffen daher einen empfindlichen Nerv in der schwarzgelben Gemeinschaft. Die Vereinsführung hatte bereits erklärt, dass saudische und katarische Sponsoren unter den derzeitigen politischen Umständen ausgeschlossen seien.
Auf den Rängen ertönen bei Heimspielen lautstarke Gesänge und Transparente mit einer eindeutigen Botschaft: „Dortmund gehört uns!“ Fan-Gruppen organisieren sich landesweit, aus Sorge, dass fremdes Kapital nicht nur das Finanzmodell verändern, sondern auch die traditionelle Identität und mitgliedergeführte Struktur des Vereins untergraben könnte. Ähnliche Proteste hatten bereits dazu geführt, dass die geplante DFL-Investorenbeteiligung gestoppt wurde.
Auch zahlreiche ehemalige Spieler haben sich zu Wort gemeldet und ihre Solidarität mit den Fans bekundet. Sie fordern die Vereinsführung auf, das Prinzip der Fanhoheit zu verteidigen. Mit ausverkauften Stadien und einer treuen Mitgliederbasis sendet Dortmund ein deutliches Signal: Geld kann von überall kommen – aber die Kontrolle muss in den Händen der Menschen bleiben.
Während die Diskussionen andauern, blickt ganz Fußball-Deutschland gespannt nach Dortmund: Wird der Druck des Petrodollars siegen, oder werden die Fans erneut beweisen, dass Tradition und Gemeinschaft stärker sind als jedes Milliardenangebot?
