Ein tiefer Schock hat die Stadt Stuttgart erfasst. Die Mercedes-Benz Arena, sonst ein pulsierendes Zentrum voller Jubelrufe, Gesänge und Emotionen, ist an diesem Tag in eine fast unheimliche Stille gehüllt. Die rote Welle, die sonst Woche für Woche den VfB Stuttgart trägt, steht still – aus Trauer, aus Anteilnahme, aus Fassungslosigkeit.
Am frühen Samstagmorgen erreichte die Stadt die Nachricht, die keiner glauben wollte. Ein tragischer Vorfall, der das Herz des Vereins und seiner Fans erschütterte. Noch am Abend zuvor hatte man gemeinsam gefeiert, hatte gelacht, hatte gehofft – doch plötzlich ist alles anders. Die genauen Umstände werden noch ermittelt, doch eines ist klar: Stuttgart trauert.
Tausende Menschen strömten spontan zum Stadion. Kerzen, Schals und Blumen bedecken mittlerweile den Platz vor der Haupttribüne. Auf Bannern steht in großen, zittrigen Buchstaben: „Für immer einer von uns.“ Die Stimmung ist still, fast ehrfürchtig. Niemand spricht laut, nur vereinzelt hört man ein Schluchzen, ein leises „Warum?“. Die Arena, sonst Symbol für Leidenschaft und Stolz, ist nun ein Mahnmal des Verlusts.
Auch die Spieler, Trainer und Verantwortlichen des VfB Stuttgart zeigten sich tief betroffen. Auf den sozialen Medien teilen sie Worte des Trosts, doch viele finden kaum die richtigen. „Es fühlt sich an, als hätte jemand das Herz aus dem Verein gerissen“, sagte ein sichtlich bewegter Kapitän bei einer improvisierten Pressekonferenz. Das geplante Bundesliga-Spiel am Sonntag wurde abgesagt – eine Entscheidung, die alle Beteiligten als selbstverständlich empfanden.
Oberbürgermeister Frank Nopper sprach von einem „schwarzen Tag für Stuttgart“. Er würdigte die Einheit der Stadt in diesen schweren Stunden: „Man sieht, was der VfB für die Menschen bedeutet. Heute sind wir alle Teil dieser großen Familie – trauernd, aber vereint.“
In den kommenden Tagen soll die Mercedes-Benz Arena für die Öffentlichkeit geöffnet bleiben – als Ort der Erinnerung, des Gebets und des stillen Abschieds. Eine Gedenkfeier ist in Planung, bei der Fans, Spieler und Weggefährten gemeinsam Abschied nehmen können.
Die rote Wand schweigt – doch in dieser Stille liegt etwas Unvergängliches: Liebe, Zusammenhalt und die Gewissheit, dass die VfB-Gemeinschaft auch diese dunklen Stunden gemeinsam durchstehen wird.
„Einmal VfB, immer VfB.“
