Der Fußballverein Bayer 04 Leverkusen steht unter Schock. Nach einem bislang nicht vollständig aufgeklärten Vorfall befindet sich Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes in einem „zutiefst erschütterten“ Zustand. Wie Vereinskreise berichten, hat der ehemalige Nationalspieler ein Ereignis erlebt, das ihn persönlich und emotional schwer getroffen hat. Details zum Vorfall hält der Verein bislang unter Verschluss, doch erste Stimmen aus dem Umfeld deuten auf eine Situation hin, die den 42-Jährigen „völlig aus der Bahn geworfen“ habe.
„Simon ist ein Fels in der Brandung, jemand, der normalerweise nie aus der Ruhe zu bringen ist“, sagte ein Vereinsmitarbeiter, der anonym bleiben möchte. „Aber was er in den letzten Tagen erlebt hat, hat ihn tief erschüttert. Wir stehen alle hinter ihm und tun alles, um ihn zu unterstützen.“
Der Verein reagierte am frühen Montagmorgen mit einem kurzen Statement. Darin hieß es, man bitte um Verständnis und Respekt für die Privatsphäre Rolfes’ und seiner Familie. Gleichzeitig betonte Bayer 04, dass die Vereinsarbeit trotz der schwierigen Umstände weitergehe, wenngleich „alle Gedanken bei Simon und seiner Genesung“ seien.
Unterdessen zeigen sich auch die Fans zutiefst betroffen. In sozialen Netzwerken kursieren zahlreiche Genesungswünsche, Fotos und Solidaritätsbekundungen. Der Hashtag **#StayStrongSimon** trendete am Sonntagabend bundesweit. Viele Anhänger erinnerten an Rolfes’ Verdienste als Spieler und später als Funktionär, der maßgeblich am sportlichen Aufschwung des Vereins beteiligt war.
„Er hat den Verein durch ruhige Hand geführt und immer an das Team geglaubt. Jetzt sind wir an der Reihe, an ihn zu glauben“, schrieb ein Fan auf X (ehemals Twitter).
Auch aus der Bundesliga kamen aufmunternde Worte. Vertreter mehrerer Vereine, darunter Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt, bekundeten öffentlich ihre Anteilnahme und wünschten Rolfes Kraft.
Während der Verein weiterhin um Fassung ringt, laufen die Vorbereitungen für das kommende Bundesliga-Spiel unter ungewöhnlich stillen Bedingungen. Trainer Xabi Alonso soll das Team in einer emotionalen Ansprache auf die besondere Situation vorbereitet haben.
„Wir spielen für Simon“, soll er laut Vereinskreisen gesagt haben.
Was genau passiert ist, bleibt weiter unklar – doch eines ist sicher: Bayer Leverkusen steht in einer seiner emotionalsten Wochen der jüngeren Vereinsgeschichte. Die gesamte Fußballwelt blickt nun mit Sorge und Mitgefühl nach Leverkusen.
