🎙️ @ArthurTheate hat sich vor dem Champions-League-Spiel gegen den SSC Neapel zur aktuellen Lage bei Eintracht Frankfurt geäußert – und seine Worte zeichnen ein deutlich differenzierteres Bild als jenes, das derzeit in Teilen der Öffentlichkeit vorherrscht. Der belgische Innenverteidiger betont, dass die Stimmung innerhalb der Mannschaft weit weniger dramatisch sei, als es manche Berichte oder Kommentare vermuten lassen:
„Die Stimmung in der Kabine ist gut. Natürlich hätten wir bessere Ergebnisse liefern können. Trotzdem wird alles teilweise dunkler gesehen, als es ist. Ich sehe ein Team, das zusammenarbeitet, positiv bleibt und voller Vorfreude in die Zukunft blickt.“
Theate spricht damit direkt die Diskrepanz zwischen Außensicht und Innenleben an. Während Fans, Medien und Experten zuletzt vermehrt Kritik am Punkteschnitt, an individuellen Fehlern oder an fehlender Konstanz äußerten, erlebt er tagtäglich eine Mannschaft, die – trotz Rückschlägen – geschlossen bleibt. Laut Theate herrscht kein Chaos, kein Misstrauen, kein Bruch im Teamgefüge, sondern vielmehr ein gemeinsames Bewusstsein dafür, dass man besser werden muss – und kann.
Der 23-Jährige betont auch, wie wichtig es ist, nicht in „Überreaktionen“ zu verfallen. In einem Wettbewerb wie der Champions League, in dem jeder Fehler bestraft wird, ist mentale Stabilität entscheidend. Theate vermittelt das Gefühl, dass die Mannschaft nicht in Selbstzweifel verfällt, sondern weiterhin entschlossen arbeitet. Besonders im Training spüre man, so heißt es, eine Mischung aus Ernsthaftigkeit und Hunger – ein klares Zeichen, dass das Team den nächsten Schritt gehen will.
Gleichzeitig findet Theate lobende Worte für den Umgang untereinander. Trotz sportlicher Wellenbewegungen habe die Mannschaft nicht angefangen, Schuldige zu suchen oder sich intern zu spalten – im Gegenteil. „Ich sehe ein Team, das zusammenarbeitet, positiv bleibt“, sagt er. Genau diese Geschlossenheit könnte zum entscheidenden Faktor werden, vor allem in Schlüsselspielen wie dem anstehenden Duell in Neapel.
Die Botschaft ist klar: Eintracht Frankfurt ist nicht gescheitert, sondern befindet sich in einem Entwicklungsprozess. Und auch wenn Tabellen, Resultate oder Schlagzeilen derzeit kritisch wirken – innerhalb der Mannschaft wächst eher Entschlossenheit als Verunsicherung.
Theates Worte wirken wie ein Reminder: Krisen sind manchmal kleiner, als sie von außen aussehen. Und manchmal steht eine Mannschaft kurz davor, sich genau dann zu stabilisieren, wenn die öffentliche Wahrnehmung am lautesten zweifelt.
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