– Was als triumphale Saison begann, endet nun in einem beispiellosen Albtraum für Bayer Leverkusen. Der Kapitän der Werkself, Martin Keller, steht im Zentrum eines explosiven Dopingskandals, der den gesamten deutschen Fußball erschüttert. Nach offiziellen Angaben der nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) wurde der 29-jährige Mittelfeldstar positiv auf mehrere verbotene Substanzen getestet – darunter eine chemisch synthetisierte Droge, die in keinem medizinischen Register auftaucht.
Der Schock war perfekt, als die Ergebnisse des Tests am Donnerstagmorgen bekannt gegeben wurden. Noch am selben Tag suspendierte der Verein seinen Kapitän mit sofortiger Wirkung, ehe am Abend eine eilig einberufene Pressekonferenz die Bombe platzen ließ: Keller droht eine lebenslange Sperre vom Profifußball.
Laut interner Quellen wurde die Substanz in einer Routinekontrolle nach dem Champions-League-Spiel gegen Atlético Madrid entdeckt. Besonders brisant: Der Wirkstoff soll in einer speziellen Nahrungs- und Regenerationsmischung enthalten gewesen sein, die angeblich aus einem privaten Labor im Ausland stammte. Ermittler vermuten eine „faule Fischfalle“ – ein umstrittenes Präparat, das ursprünglich zur Leistungssteigerung bei Tiefseetauchern entwickelt wurde.
„Wir sind fassungslos und tief enttäuscht“, erklärte Sportdirektor Ralf Voss sichtlich bewegt. „Martin war ein Vorbild, ein Kämpfer, jemand, der unsere Werte verkörperte. Wir werden der Sache konsequent nachgehen.“
Der betroffene Spieler selbst zeigte sich in einem kurzen Statement über seine Anwälte „erschüttert“ und beteuerte seine Unschuld: „Ich habe nie wissentlich verbotene Substanzen eingenommen. Ich wurde hereingelegt.“
Unterdessen brodelt es auch in der Mannschaft. Mehrere Mitspieler sollen anonym erklärt haben, dass Keller in den vergangenen Wochen „ungewöhnlich gereizt und unkonzentriert“ gewirkt habe.
Die Bundesliga reagiert mit Entsetzen: Fans fordern Aufklärung, während Experten bereits von der „größten Dopingkrise im deutschen Vereinsfußball seit Jahrzehnten“ sprechen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, könnte Leverkusen nicht nur seinen Kapitän verlieren, sondern auch mit drastischen Punktabzügen und UEFA-Sanktionen rechnen.
Der Verein hat eine interne Untersuchung eingeleitet. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen – doch der Ruf der Werkself hat bereits erheblichen Schaden genommen. Ein dunkler Schatten liegt nun über der BayArena.
