Was für eine Wendung an der Säbener Straße! Nachdem wochenlang über einen möglichen Abgang von Dayot Upamecano spekuliert wurde, sorgt der französische Abwehrchef nun für Jubelstürme bei den Bayern-Fans. Wie der Verein am Mittwochmorgen offiziell bestätigte, hat der 27-Jährige seinen Vertrag bis 2029 verlängert – und das trotz intensiver Angebote aus England und Spanien.
„Ich habe mich entschieden, hier weiter Geschichte zu schreiben“, sagte Upamecano bei der Vertragsunterzeichnung im Beisein von Trainer Vincent Kompany und Sportdirektor Christoph Freund. „Seit Vincent hier ist, fühle ich mich wie neu geboren. Er versteht Verteidiger – er war selbst einer der besten.“
Kompany, der im Sommer 2024 das Amt übernahm, scheint tatsächlich das fehlende Puzzleteil gewesen zu sein. Unter seiner Leitung hat die Münchner Abwehr eine Renaissance erlebt: nur acht Gegentore in den ersten zwölf Bundesligaspielen, dazu eine beeindruckende Ruhe im Aufbauspiel. Upamecano bildet zusammen mit Matthijs de Ligt und dem jungen Tarek Buchmann eine defensive Einheit, die kaum zu knacken ist.
„Dayot ist ein Monster – im besten Sinne“, lobte Kompany nach dem letzten 3:0-Sieg gegen Leipzig. „Er vereint Kraft, Schnelligkeit und jetzt auch die nötige Reife. Für mich war klar: So einen Spieler dürfen wir nicht verlieren.“
Die Vertragsverlängerung soll laut Vereinskreisen auch ein Signal an andere Stars sein, die derzeit über ihre Zukunft nachdenken – darunter Jamal Musiala und Alphonso Davies. Bayern will ein neues Kapitel aufschlagen, geprägt von Stabilität und internationaler Konkurrenzfähigkeit.
Interessant: Upamecano soll eine neue Führungsrolle im Team übernehmen. Intern heißt es, Kompany plane, ihn in den Mannschaftsrat aufzunehmen. „Ich will Verantwortung übernehmen, die jungen Spieler führen“, erklärte der Franzose. „Ich habe viel gelernt – jetzt ist es an mir, etwas zurückzugeben.“
Für die Fans ist die Entscheidung eine emotionale. In den sozialen Medien wird Upamecano bereits als „Fels von München“ gefeiert, manche sprechen gar vom „neuen Kompany auf dem Platz“. Ob die Bayern mit dieser neuen Stabilität auch international wieder ganz oben angreifen können, bleibt abzuwarten – doch eines steht fest: Mit Upamecano und Kompany wächst in München gerade etwas zusammen, das mehr ist als nur ein Team. Es ist eine Vision.
