Borussia Dortmund hat die Eröffnung seines bahnbrechenden „Black & Yellow Future Lab“ angekündigt, eines hochmodernen Innovationszentrums, das künstliche Intelligenz, Biomechanik und immersive Fan-Technologien in den täglichen Betrieb des Vereins integrieren soll. Die Ankündigung erfolgte heute Morgen im Signal Iduna Park, wo Vereinsvertreter, ehemalige Spieler und internationale Technologiepartner zu einer Veranstaltung zusammenkamen, die viele als historischen Wendepunkt im modernen Fußball bezeichnen.
Das Future Lab, das direkt außerhalb des Stadionkomplexes entsteht, soll als multidisziplinäres Zentrum dienen, in dem Datenwissenschaftler, Sportpsychologen, Taktikanalysten und Leistungscoaches Seite an Seite arbeiten. Laut Vereinsangaben soll die Einrichtung „die Spielerentwicklung neu definieren, die Spielvorbereitung verbessern und die Interaktion der Fans mit dem Spiel revolutionieren.“
Eines der ambitioniertesten Projekte des Zentrums ist der AI Performance Twin, ein System, das detaillierte digitale Zwillinge der BVB-Spieler erstellt. Diese „Zwillinge“ simulieren Ermüdung, Verletzungsrisiken und taktische Reaktionen in Echtzeit, wodurch die Trainer unvergleichliche Einblicke in die Einsatzbereitschaft der Spieler vor jedem Spiel erhalten. Cheftrainer Edin Terzić beschrieb die Technologie als „einen Sprung, der es uns ermöglicht, das Spiel zu sehen, bevor es überhaupt stattfindet.“
Ein weiteres Kernstück ist die Fan Immersion Dome, ein 360-Grad-Theater, das es den Fans ermöglicht, Spiele aus der Perspektive ihrer Lieblingsspieler zu erleben. Besucher sollen Bodenerschütterungen spüren, die Kommunikation der Spieler hören und sogar die Akustik der Fans aus der Nähe des Spielfelds wahrnehmen können. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bezeichnete es als „das nächste Kapitel der Fankultur – ein Kapitel, in dem Emotion zur Erfahrung wird.“
Das Future Lab wird sich auch auf die Nachwuchsförderung konzentrieren. Die Spieler der BVB-Akademie werden mit fortschrittlichen Gang-Tracking-Systemen, mentalen Fokus-Kammern und adaptiven taktischen Simulationen trainieren, die sich an die Entscheidungen der Spieler anpassen. Nachwuchsdirektor Lars Ricken erklärte, die Technologie helfe dabei, Potenziale frühzeitig zu erkennen, noch bevor sie auf dem Spielfeld sichtbar werden.
In einer überraschenden Wendung gab Dortmund bekannt, dass bereits mehrere europäische Vereine Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Future Lab gezeigt haben. Namen wurden nicht genannt, aber Insider vermuten, dass gemeinsame Forschungsprojekte bereits im nächsten Jahr starten könnten.
Für einen Verein, der gleichermaßen Tradition und Innovation verpflichtet ist, stellt das Black & Yellow Future Lab eine mutige Erklärung dar: Borussia Dortmund will nicht nur mithalten, sondern die Zukunft des Fußballs aktiv gestalten.
