– Es ist die Nachricht, die Fans des FC Bayern schockiert: Sacha Boey, der französische Rechtsverteidiger, der in den letzten Wochen für Furore gesorgt hat, soll im kommenden Wintertransferfenster verkauft werden. Angeblich liegt das Preisschild bei gerade einmal 20 Millionen Euro – eine Summe, die in Anbetracht der Leistungen des 23-Jährigen geradezu lächerlich erscheint.
Boey, der im Sommer aus Frankreich zu den Bayern wechselte, hat sich in kürzester Zeit zu einem verlässlichen Akteur in der Abwehr entwickelt. Mit seiner Dynamik, Zweikampfstärke und überraschend sicheren Ballkontrolle hat er in den letzten Spielen mehrfach bewiesen, dass er mehr als nur ein Backup ist. Beobachter und Fans gleichermaßen fragen sich daher: Warum sollte der deutsche Rekordmeister ein solches Juwel zu einem Schnäppchenpreis ziehen lassen?
„Es ist absolut unverständlich“, kommentiert ein Insider aus der Vereinsführung. „Boey hat bewiesen, dass er bereit ist, auf höchstem Niveau zu spielen. Ein Verkauf zu 20 Millionen Euro würde wirtschaftlich keinen Sinn machen, sportlich schon gar nicht.“ Zum Vergleich: Andere Top-Clubs haben in den letzten Transferperioden Summen von 50, 70 oder gar 80 Millionen Euro für Spieler gezahlt, die ihre Qualität längst nicht so deutlich unter Beweis gestellt haben wie Boey.
Die Gerüchte um einen möglichen Abgang des Franzosen haben bereits Spekulationen über Interessenten entfacht. Vereine aus England, Italien und Spanien sollen ihr Interesse bekundet haben, und bei einem Preis von 20 Millionen Euro könnte sich ein regelrechter Bieterwettstreit entwickeln. Für die Bayern-Fans bleibt jedoch die Frage: Verkauft man wirklich ein Talent, das in der Lage ist, auf lange Sicht die rechte Abwehrseite zu dominieren, für einen Bruchteil dessen, was andere Clubs für weitaus unbeständigere Spieler zahlen?
Sportdirektor Hasan Salihamidžić wollte sich auf Anfrage nicht äußern, doch die Zeichen stehen auf Veränderung. Analysten sehen in diesem Vorgehen eine Mischung aus wirtschaftlicher Vorsicht und riskanter Personalplanung. Während einige Experten vermuten, dass Bayern den Spieler bewusst verkaufen könnte, um Platz für neue Transfers zu schaffen, warnen andere vor den langfristigen Folgen: „Wenn man Boey jetzt gehen lässt, könnte man in ein, zwei Jahren bitter bereuen, dass man ihn für so wenig Geld abgegeben hat.“
Für die Anhänger bleibt nur eines klar: Der Name Sacha Boey steht aktuell nicht nur für ein aufstrebendes Talent, sondern auch für das Rätselraten und die teils absurden Transferstrategien beim deutschen Rekordmeister. Ob die Bayern wirklich bereit sind, ein vielversprechendes Talent für einen Spottpreis ziehen zu lassen, bleibt die große Frage des Winters.
