– In der Bundesliga bahnt sich ein Transfer an, der nicht nur sportlich einschlägt, sondern auch emotional Sprengkraft besitzt: Nach exklusiven Informationen aus Vereinskreisen soll Bayer 04 Leverkusen kurz davorstehen, Saïd El Mala vom Erzrivalen 1. FC Köln zu verpflichten. Die offizielle Verkündung werde „in den nächsten Stunden“ erwartet, heißt es. Damit würde einer der talentiertesten Offensivspieler der Liga die Rheinseite wechseln – ein Szenario, das noch vor wenigen Tagen undenkbar schien.
Dem Vernehmen nach hat Leverkusen ein Gesamtpaket von rund 35 Millionen Euro geschnürt, bestehend aus einer festen Ablöse, leistungsabhängigen Boni und einem Weiterverkaufsanteil. Kölns Geschäftsführer Thomas Kessler soll dem Angebot am späten Vormittag endgültig zugestimmt haben. Ausschlaggebend sei einerseits die wirtschaftliche Lage des FC gewesen, andererseits der ausdrückliche Wunsch des Spielers, den nächsten Schritt machen zu wollen.
El Mala, der in dieser Saison mit starken Dribblings, beeindruckender Spielintelligenz und sieben Pflichtspieltoren auf sich aufmerksam machte, soll in Leverkusen langfristig eingebunden werden. Trainer Xabi Alonso habe den 22-Jährigen bereits mehrfach als „Spielertyp, der Räume öffnet und Partien prägen kann“ bezeichnet. Intern sieht man in ihm offenbar die ideale Ergänzung für das kreative Zentrum der Werkself.
Spekuliert wird, dass El Mala bereits am Nachmittag den obligatorischen Medizincheck absolviert. Ein erstes Foto des Spielers auf dem Weg nach Leverkusen kursierte angeblich bereits in sozialen Netzwerken, konnte jedoch bislang nicht verifiziert werden. Dennoch: Die Zeichen verdichten sich, dass der Transfer weit fortgeschritten ist.
In Köln sorgt die Nachricht derweil für ein emotional aufgeladenes Stimmungsbild. Viele Fans zeigen Verständnis für die wirtschaftliche Notwendigkeit, andere reagieren fassungslos auf den Wechsel zum großen Rivalen. Im Umfeld des Vereins wird bereits diskutiert, wie der FC den Verlust kompensieren könnte – im Raum stehen mehrere potenzielle Nachfolger aus der 2. Liga und dem Ausland.
Für Leverkusen dagegen wäre El Mala der nächste Schritt in einer aggressiv geführten Transferstrategie. Die Verantwortlichen wollen ein Signal setzen: Man greift an, sportlich wie perspektivisch. Sollte der Deal tatsächlich vollzogen werden, würde er ohne Zweifel als einer der spektakulärsten Wechsel dieses Winters in die Bundesliga-Geschichte eingehen.
