Der FC Bayern München hat am Wochenende mit einem aufmerksamkeitsstarken Social-Media-Post für Begeisterung unter Fans in Deutschland wie in Kolumbien gesorgt. Unter der Überschrift „Vergangenheit und Gegenwart des FC Bayern ⭐🇨🇴“ präsentierten die Münchner ein Foto, das zwei der größten kolumbianischen Namen der jüngeren Fußballgeschichte vereint: James Rodríguez und Luis Díaz.
Auch wenn Díaz nie ein offizielles Pflichtspiel im Bayern-Trikot bestritten hat, war das Bild – laut Klubangaben eine „kreative Hommage an gemeinsame Fußballwerte“ – ein symbolischer Blick darauf, wie stark die Verbindung zwischen dem Rekordmeister und dem südamerikanischen Land inzwischen geworden ist. Das Posting ging innerhalb weniger Stunden viral und wurde millionenfach geklickt, kommentiert und geteilt.
James Rodríguez, der zwischen 2017 und 2019 in München spielte, gewann mit den Bayern zwei Meistertitel und einen DFB-Pokal und bleibt vielen Fans als technisch brillanter Spielmacher in Erinnerung. Sein damaliger Transfer galt als Coup: Weltstar, Charmeur, Zehner mit Zauberfüßen. Beim FC Bayern wurde er nie ganz der unangefochtene Fixpunkt, den sich viele erhofft hatten, doch seine Präsenz und Klasse haben Spuren hinterlassen – sowohl sportlich als auch emotional.
Im imaginären Szenario des Posts wird James nun mit dem aktuellen kolumbianischen Aushängeschild Luis Díaz zusammengeführt, der laut der kabbeligen Caption als „einer der beiden Weltstars“ gewürdigt wird. Díaz wird international längst als einer der dynamischsten Flügelspieler seiner Generation gefeiert. Der FC Bayern erklärte dazu, die Montage solle „die Verbindung zwischen verschiedenen Generationen kolumbianischer Spitzenfußballer sichtbar machen“.
Während Fans in Deutschland vor allem nostalgisch auf die Ära James zurückblickten, jubelten kolumbianische Anhänger über die Anerkennung zweier heimischer Idole auf der großen europäischen Bühne. In den Kommentarspalten war der Tenor eindeutig: Stolz, Euphorie und ein Schuss Augenzwinkern über eine Bayern-Offensive, die in dieser Fantasiewelt Kolumbiens Elite vereint.
Der Verein nutzte den Hype, um auf eine geplante Sommerinitiative hinzuweisen: Ein Freundschaftsspiel in Südamerika, flankiert von Fußballcamps für Jugendliche. „Unsere Beziehungen zu Kolumbien wachsen – sportlich, kulturell, menschlich“, hieß es im Statement des Clubs.
Dass ein einzelnes Foto so viel Begeisterung auslöst, zeigt einmal mehr, wie groß die Strahlkraft kolumbianischer Stars ist – und wie geschickt der FC Bayern diese Verbindung inszeniert.
