Bayerischer Wald – Ein Team internationaler Archäologinnen und Archäologen hat bei einer routinemäßigen Bodenuntersuchung nahe des fiktiven Ortes Hinterbrunn eine sensationelle Entdeckung gemacht: Unter einer jahrhundertealten Schicht aus Erde, Wurzeln und Moos verbarg sich eine mysteriöse „Stadt aus Glas“, deren Ursprung und Funktion bislang völlig rätselhaft sind.
Die Fundstelle, die inzwischen weiträumig abgesperrt wurde, wurde zunächst für eine ungewöhnliche geologische Formation gehalten. Doch als die Forscherinnen und Forscher eine Sonde einsetzten, stießen sie auf große, perfekt geformte Strukturen aus durchsichtigem, jedoch extrem widerstandsfähigem Material. „Wir dachten zuerst an Quarzit oder gefrorene Mineralkanäle“, erklärt Projektleiterin Dr. Elisa Morgenstern, „doch dieses Material lässt sich nicht mit bekannten natürlichen Gesteinen vergleichen. Es wirkt technisch hergestellt, aber wir haben keinerlei Hinweise auf eine entsprechende Kultur in dieser Region.“
Erste 3D-Modelle zeigen, dass die unterirdische Anlage aus einem Netz von gewölbten Räumen, halbkreisförmigen Hallen und schmalen Verbindungskorridoren besteht. Besonders beeindruckend sei eine zentrale Kuppel mit zehn Metern Durchmesser, die das Licht der Scheinwerfer so bricht, dass an den Wänden ein prismatisches Farbspiel entsteht. „Es sieht aus, als würde die ganze Kammer atmen“, berichtet die Archäologin.
Die Entdeckung hat die wissenschaftliche Gemeinschaft bereits elektrisiert. Mehrere Universitäten haben Spezialistinnen und Spezialisten entsandt, um das Material zu analysieren und mögliche Hinweise auf seine Herkunft zu finden. Die Theorie, es handle sich um eine bislang unbekannte Zivilisation, die komplexe Glasstrukturen fertigen konnte, gilt zwar als kühn, wird aber nicht ausgeschlossen.
Für zusätzliche Spekulation sorgt ein rechteckiges Objekt, das im Zentrum der Hauptkuppel gefunden wurde. Es ähnelt einem Podest, ist jedoch vollständig glatt und zeigt keine Spuren von Werkzeugen, Gravuren oder Abnutzung. „Es wirkt, als wäre es nicht für menschliche Hände geschaffen worden – oder als hätte es eine ganz andere Art von Funktion gehabt“, so Dr. Morgenstern.
Der Ort Hinterbrunn erlebt derweil einen unerwarteten Besucheransturm von Neugierigen. Die Gemeinde bittet jedoch um Zurückhaltung. „Wir wissen noch nicht, womit wir es zu tun haben“, sagt Bürgermeister Franz Lechner. „Aber wir stehen möglicherweise vor einer der bedeutendsten Entdeckungen unserer Zeit.“
