Wann und warum hat die Bundesliga eine Winterpause – und wie lange dauert sie?
In jeder Saison legt die Bundesliga mitten im Winter eine Pause ein – wenig überraschend Winterpause genannt. Für mehrere Wochen ruht der Spielbetrieb, und Fans müssen sich gedulden, bis sie wieder ihre wöchentliche Dosis Bundesliga-Fußball bekommen.
Für die sogenannte Winterpause (auf Deutsch oft Die Winterpause) gibt es jedoch gute Gründe. Sie bietet Spielern und Vereinsmitarbeitern die Möglichkeit, sich zu erholen und neue Energie zu tanken, bevor es in der zweiten Saisonhälfte wieder um Punkte geht.
Ein weiterer, ganz praktischer Grund ist das Wetter. Die Durchschnittstemperaturen im Januar liegen in Deutschland häufig unter dem Gefrierpunkt. Schnee und Eis können den Spielbetrieb erschweren – manchmal sind Schneebälle fast leichter zu kicken als Fußbälle. Zwar verfügen die meisten Stadien über Rasenheizungen, doch nicht nur für die Spieler, sondern auch für die Fans sind extreme Winterbedingungen eine Herausforderung.
Wann findet die Winterpause statt?
In der Saison 2025/26 beginnt die Winterpause nach dem 15. Spieltag. Traditionell lag sie jedoch genau in der Mitte der Saison, nachdem 17 Spieltage absolviert waren. Dadurch ergibt sich eine klare Trennung zwischen der Hinrunde und der Rückrunde, also der ersten und zweiten Saisonhälfte.
In der Vergangenheit dauerte die Winterpause teilweise bis zu sechs Wochen, und der Spielbetrieb wurde erst im Februar wieder aufgenommen. In den letzten Jahren ist sie meist kürzer und umfasst etwa vier Wochen – manchmal sogar weniger. Gründe dafür sind ein später Saisonstart oder ein früheres Saisonende, etwa wegen internationaler Turniere wie der Europa- oder Weltmeisterschaft. Die WM 2022 in Katar, die im November stattfand, führte ebenfalls zu einer außergewöhnlichen Terminplanung.
Grundsätzlich gilt: Die Bundesliga spielt so lange wie möglich bis kurz vor Weihnachten und legt danach für mehrere Wochen eine Pause ein.
Was machen die Teams während der Winterpause?
Für viele Mannschaften bedeutet die Winterpause „Sonne, Sand und Schweiß“. Nach den Feiertagen reisen zahlreiche Teams Anfang Januar in Trainingslager nach Südeuropa.
Borussia Dortmund verbringt sein Wintertrainingslager beispielsweise häufig im spanischen Marbella, während der FC Bayern München in den vergangenen Jahren oft nach Katar gereist ist. In der aktuellen Saison bleiben die Münchner jedoch in Deutschland und trainieren in München. Viele Vereine verzichten inzwischen auf weite Reisen, da moderne Trainingszentren auch im Winter optimale Bedingungen bieten. Nur bei extremen Schneefällen kommt der Trainingsbetrieb wirklich zum Erliegen.
Wie ist das in anderen Ländern?
Auch in anderen europäischen Topligen gibt es Winterpausen, wenn auch meist kürzer. In Frankreich, Spanien und Italien dauern diese Unterbrechungen in der Regel nur ein bis zwei Wochen, da dort mehr Mannschaften und somit mehr Spieltage untergebracht werden müssen.
In Osteuropa hingegen sind die Winterpausen oft deutlich länger und können bis zu drei Monate dauern.
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