1. FC Köln wirft Borussia Dortmund Spielmanipulation vor und droht mit rechtlichen Schritten
In einer überraschenden Wendung hat der 1. FC Köln öffentlich Borussia Dortmund vorgeworfen, während ihres jüngsten Bundesliga-Spiels in Spielmanipulation verwickelt gewesen zu sein. Der Vorwurf bezieht sich auf angeblichen unzulässigen Einfluss auf die Spieloffiziellen, was zu Androhungen rechtlicher Schritte führte.
Die Kontroverse entbrannte nach einer umstrittenen Entscheidung in der ersten Halbzeit des Spiels, bei der Kölns Torhüter Martin Schwäbe in einen Zweikampf mit Stuttgarts Ermedin Demirovic verwickelt war. Anfangs ließ Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck weiterspielen, nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten (VAR) wurde jedoch ein Elfmeter für Stuttgart gegeben, den sie zum Ausgleich verwandelten. Die Kölner Vereinsführung äußerte deutliche Kritik, Sportdirektor Thomas Kessler deutete an, dass eine solche Entscheidung möglicherweise nicht getroffen worden wäre, wenn es sich um ein Spiel gegen Top-Teams wie Bayern München oder Borussia Dortmund gehandelt hätte (welt.de).
Die Vorwürfe des 1. FC Köln sind nicht isoliert. In einem früheren Vorfall wurde Borussia Dortmunds Mittelfeldspieler Jude Bellingham mit einer Geldstrafe von 40.000 € belegt, weil er angedeutet hatte, dass Schiedsrichter Felix Zwayer zuvor in Spielmanipulation verwickelt gewesen sei, nach einer umstrittenen Elfmeterentscheidung im Spiel gegen Bayern München (espn.com). Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) untersuchte die Äußerungen, verhängte jedoch keine Sperre.
Der DFB hat sich zu den neuesten Vorwürfen von Köln bislang nicht geäußert. Die Situation verstärkt die Aufmerksamkeit auf die Integrität der Schiedsrichterleistungen in der Bundesliga, wobei sowohl Vereine als auch Fans Transparenz und Verantwortlichkeit f
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