Die Nachricht, dass der FC Bayern München Fisnik Asllani als möglichen Backup für Harry Kane ab der Saison 2026/27 auf seine Transferliste gesetzt hat, sorgt in Deutschland für großes Aufsehen. Der 23-jährige kosovarische Stürmer, der derzeit für die TSG Hoffenheim spielt, zählt zu den konstantesten jungen Angreifern der Bundesliga, und seine Entwicklung ist auch den europäischen Topklubs nicht entgangen. Die Bayern-Verantwortlichen, allen voran Max Eberl und Christoph Freund, sollen besonders von Asllanis technischen Qualitäten, seinem intelligenten Bewegungsspiel und seiner Fähigkeit, sich ins Kombinationsspiel einzubringen, beeindruckt sein.
Das Interesse des FC Bayern an Asllani passt ideal zur neuen Transferstrategie unter Vincent Kompany – junge, talentierte Spieler mit großem Entwicklungspotenzial zu identifizieren, die sowohl sportlich als auch charakterlich in das System des Rekordmeisters passen. Da Harry Kane in der Saison 2026/27 bereits 33 Jahre alt sein wird, ist es nachvollziehbar, dass Bayern frühzeitig an eine langfristige Nachfolge denkt. Asllanis Mischung aus Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, hohem Pressingtempo und enormem Arbeitseinsatz entspricht genau dem Profil, das Kompany von seinen Offensivspielern verlangt.
Berichten zufolge wurde Bayern bereits über die Ausstiegsklausel des Stürmers informiert, die im kommenden Sommer greifen soll. Zwar haben noch keine konkreten Verhandlungen stattgefunden, doch Beobachter der Münchner verfolgen Asllanis Entwicklung sehr genau – Scouts sollen in dieser Saison mehrfach bei Hoffenheim-Spielen vor Ort gewesen sein.
Allerdings sind die Bayern mit ihrem Interesse nicht allein. Auch der FC Barcelona und mehrere andere europäische Spitzenvereine beobachten die Situation des Angreifers aufmerksam. Sollte Hoffenheim sich im Sommer zu einem Verkauf entscheiden, könnte sich ein regelrechter Bieterwettstreit entwickeln.
Für Bayern wäre die Verpflichtung eines Spielers wie Asllani ein strategisch wichtiger Schritt, um die Zukunft der Offensive abzusichern. Kane spielt zwar auf Weltklasse-Niveau, doch die Münchner wissen, wie entscheidend Kaderbreite und Variabilität auf höchstem Niveau sind – insbesondere im Angriff, wo Ausfälle oder Formschwankungen den Verlauf einer ganzen Saison beeinflussen können.
Egal, ob Asllani letztlich in München oder anderswo landet – eines steht fest: Der junge Kosovare zählt zu den spannendsten Stürmer-Talenten der Bundesliga. Sein nächster Karriereschritt dürfte wegweisend werden – und beim FC Bayern wäre die Bühne für den großen Durchbruch perfekt.