In einem bahnbrechenden umwelttechnologischen Meilenstein hat ein internationales Team von Wissenschaftlern heute die erfolgreiche Schaffung des weltweit ersten „intelligenten Ozeans“ bekannt gegeben – eines Abschnitts des Nordatlantiks, der sich mithilfe biotechnologisch veränderter Meeresorganismen und KI-gestützter Überwachungssysteme selbst reinigen und regenerieren kann.
Die Initiative, bekannt als Projekt BlueCore, wurde fast ein Jahrzehnt lang unter der Zusammenarbeit des Umweltinnovationsfonds der Vereinten Nationen und führender Forschungsinstitute aus 12 Ländern entwickelt. Ziel des Projekts war es, ein nachhaltiges Ökosystem zu schaffen, das aktiv gegen Verschmutzung kämpft, Korallenriffe wiederherstellt und die marine Biodiversität im Gleichgewicht hält.
Dr. Elín Björnsdóttir, leitende Wissenschaftlerin am Isländischen Meeresforschungsinstitut, bezeichnete den Erfolg als „lebenden Beweis dafür, dass Technologie und Natur symbiotisch koexistieren können“. Laut Dr. Björnsdóttir nutzt der intelligente Ozean ein Netzwerk genetisch verbesserter Plankton- und Nanobakteriencluster, die Plastikpartikel in harmlose organische Verbindungen zerlegen können.
„Diese Mikroorganismen kommunizieren über eine bio-digitale Schnittstelle, die mit einer Satelliten-KI verbunden ist“, erklärte sie. „Sie können Verschmutzungsgrade erkennen, innerhalb von Minuten auf Ölverschmutzungen reagieren und sogar Alarm schlagen, wenn der Säuregehalt des Ozeans steigt.“
Frühe Tests haben bemerkenswerte Ergebnisse gezeigt: eine 70 %ige Reduzierung der Mikroplastikdichte, eine 40 %ige Zunahme der Planktonvielfalt und spürbare Verbesserungen bei den Wanderbewegungen von Fischen. Das KI-System, ‚Nereus‘ genannt – nach dem griechischen Meeresgott –, passt kontinuierlich Nährstofffluss und Temperaturregulierung an, um das marine Gleichgewicht zu erhalten.
Weltführer und Umweltaktivisten lobten das Projekt als möglichen Wendepunkt im Kampf gegen die Meeresverschmutzung. Greta Thunberg nannte es „einen Hoffnungsschimmer in einer Zeit des Klimaverfalls“. Einige Kritiker äußerten jedoch ethische und ökologische Bedenken hinsichtlich des Einsatzes biotechnisch veränderter Organismen im offenen Meer.
Der Umweltethiker Dr. James Moreno warnte: „Wir geben dem Ozean im Grunde ein digitales Gehirn. Die langfristigen Folgen sind noch unbekannt – die Natur folgt nicht immer dem Code.“
Trotz der Skepsis hat die UNO bereits die Finanzierung zur Ausweitung der Smart-Ocean-Zonen auf den Pazifik bis 2030 genehmigt.
Wie Dr. Björnsdóttir auf der Pressekonferenz sagte: „Es geht hier nicht nur darum, den Ozean zu reinigen. Es geht darum, ihm die Werkzeuge zu geben, sich selbst zu heilen – und damit auch uns.“