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Klare Ansage von Kehl: „Ich bin kein Fan von Ausstiegsklauseln“ – BVB-Sportdirektor reagiert auf Gerüchte um Schlotterbeck und Adeyemi
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Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl hat auf jüngste Spekulationen über mögliche Ausstiegsklauseln in den neuen Verträgen von Nico Schlotterbeck und Karim Adeyemi reagiert – und dabei eine eindeutige Haltung gezeigt. Nach den Vertragsverlängerungen der beiden deutschen Nationalspieler kursierten Berichte, wonach der BVB bestimmten Profis Exit-Optionen eingeräumt haben könnte.
Kehl stellte nun klar: „Ich bin grundsätzlich kein großer Fan von Ausstiegsklauseln.“ Diese Haltung, so betonte er, gelte weiterhin als Grundprinzip bei der Vertragsgestaltung des Vereins. „Wir möchten Spieler, die sich langfristig mit Borussia Dortmund identifizieren und unseren gemeinsamen Weg mitgehen – nicht solche, die schon die nächste Möglichkeit zum Absprung im Kopf haben“, erklärte der 44-Jährige.
Die Aussage unterstreicht Kehls Bestreben, beim BVB wieder mehr Stabilität und Kontinuität zu schaffen. In der Vergangenheit musste der Verein immer wieder den Abgang wichtiger Spieler verkraften – etwa von Erling Haaland oder Jude Bellingham, deren Wechsel durch festgeschriebene Klauseln oder klare Verhandlungsspielräume erleichtert wurden.
Mit den Verlängerungen von Schlotterbeck und Adeyemi bis 2028 setzt Borussia Dortmund nun ein deutliches Zeichen: Der Klub möchte seine jungen Leistungsträger langfristig binden und das Fundament für die Zukunft festigen.
Auch wenn Kehl keine konkreten Vertragsdetails nannte, dürfte seine klare Absage an Ausstiegsklauseln viele Fans beruhigen. Sie zeigt, dass der BVB aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre gelernt hat. „Wir wollen nachhaltig erfolgreich sein“, betonte Kehl. „Dazu gehört, dass unsere besten Spieler nicht bei der ersten Gelegenheit über einen Wechsel nachdenken.“
Mit dieser Haltung positioniert sich Borussia Dortmund einmal mehr als Klub, der auf Loyalität, Entwicklung und gemeinsame Perspektiven setzt.
