In einer bewegenden Zeremonie in der BayArena hat Bayer 04 Leverkusen eine beeindruckende Bronzestatue zu Ehren der Trainerlegende Christoph Daum enthüllt und damit seinen bleibenden Einfluss auf den Verein und seine leidenschaftlichen Anhänger verewigt. Die Statue, die stolz am Nordeingang des Stadions steht, zeigt Daum in seiner typischen Pose an der Seitenlinie – mit ausgebreiteten Armen und festem Blick auf das Spielfeld – Sinnbild seiner Entschlossenheit und seines unerschütterlichen Glaubens.
Die Initiative, ins Leben gerufen und getragen von einer Gruppe langjähriger Leverkusen-Fans und ehemaliger Spieler, ist ein bleibendes Denkmal für den Mann, dem viele den Aufstieg des Klubs zu einer Spitzenmannschaft der Bundesliga zuschreiben. Unter Daums Führung in den späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren kämpfte Leverkusen regelmäßig an der Spitze des deutschen Fußballs und erwarb sich internationale Anerkennung für seinen offensiven Spielstil und taktische Innovationskraft.
„Christoph Daum hat dieses Team nicht nur trainiert – er hat ihm eine Identität gegeben“, sagte Bayer-04-Geschäftsführer Fernando Carro bei der Enthüllung. „Seine Leidenschaft, sein Mut und sein unermüdlicher Drang nach Perfektion haben Generationen von Spielern und Fans inspiriert. Diese Statue steht als Symbol für alles, was er Leverkusen geschenkt hat.“
Die Bronzeskulptur, entworfen von der renommierten deutschen Künstlerin Anna Reimers, benötigte fast acht Monate bis zur Fertigstellung. Reimers beschrieb das Projekt als „Arbeit aus Liebe“ und erklärte, sie habe versucht, Daums „unerschütterlichen Willen und seine emotionale Verbindung zum Spiel“ einzufangen. Auf dem Sockel der Statue steht eingraviert: „Unvergessen und für immer am Werk“ – ein Hinweis auf Daums bleibenden Einfluss und seine Überzeugung, dass Erfolg ein stetiger Prozess ist.
Sichtlich bewegt sprach Daum zu den über 5.000 Fans, die zur Enthüllung gekommen waren: „Diese Statue hier, in diesem Stadion zu sehen, bedeutet mir mehr, als ich sagen kann“, sagte er. „Leverkusen war immer ein Ort der Träume und der harten Arbeit. Ich bin stolz, Teil dieser Geschichte gewesen zu sein – und noch stolzer, dass dieser Geist heute weiterlebt.“
Als über der BayArena ein Feuerwerk den Himmel erhellte, hallten die Rufe „Daum! Daum! Daum!“ durch die Ränge – ein würdiger Moment für einen Trainer, der aus Ehrgeiz Glauben machte und ein Vermächtnis hinterließ, das niemals verblassen wird.
