München – Es war ein Abend, den Fußballfans auf der ganzen Welt nie vergessen werden. In der 89. Minute des Spitzenspiels zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund geschah etwas, das selbst die kühnsten Träume übertraf. Luis Díaz, der kolumbianische Wirbelwind auf der linken Außenbahn, nahm den Ball an der Mittellinie auf, ließ vier Gegner wie Trainingshütchen stehen und zirkelte den Ball aus 30 Metern unhaltbar in den Winkel. Die Allianz Arena explodierte – 75.000 Zuschauer standen Kopf.
„Das war kein Tor, das war Kunst“, schwärmte Trainer Vincent Kompany nach dem Abpfiff. „Solche Momente erinnern uns daran, warum wir diesen Sport lieben.“ Díaz, der im Sommer für 70 Millionen Euro von Liverpool gekommen war, galt zunächst als überteuert. Doch seit einigen Wochen scheint er wie entfesselt. Mit fünf Toren und vier Vorlagen in den letzten vier Spielen ist er nun der neue Publikumsliebling.
Auch wirtschaftlich zahlt sich der Transfer aus: Laut Branchenportalen hat sich sein Marktwert auf über 120 Millionen Euro verdoppelt. Bayern-Manager Christoph Freund kommentierte trocken: „Manchmal muss man Mut haben. Heute sieht man, warum.“
Besonders spannend: Mit Harry Kane, Michael Olise und Jamal Musiala bildet Díaz nun den teuersten Angriff der Welt. Gemeinsam sollen sie laut Marktwertanalyse über 400 Millionen Euro wert sein – eine Summe, die selbst Real Madrid und Manchester City übertrifft.
Doch trotz aller Offensivpower bleibt eine Konstante unerschütterlich: Manuel Neuer. Der Kapitän glänzte erneut mit mehreren Glanzparaden und bewies, dass er auch mit 39 Jahren noch zur Weltelite gehört. „Er ist unser Fels in der Brandung“, sagte Kompany.
Während in München die Fans noch immer feiern, blickt die Fußballwelt staunend auf den neuen Stern am Bayern-Himmel. Díaz hat nicht nur ein Spiel entschieden – er hat eine Ära eingeläutet. Und wenn man die Begeisterung der Anhänger hört, scheint eines sicher: Dieses Tor wird noch Generationen überdauern.
