Conrad Harder spricht offen über seine begrenzte Spielzeit bei RB Leipzig
Seit seinem hochkarätigen Wechsel von Sporting CP zu RB Leipzig im vergangenen Sommer kämpft der dänische Stürmer Conrad Harder um Spielminuten. Der 20-Jährige, der in einer 24-Millionen-Euro-Transfer für die Bundesliga verpflichtet wurde, kommt bisher nur auf 117 Minuten in neun Einsätzen – deutlich weniger, als er sich beim Wechsel nach Deutschland erhofft hatte.
Im Gespräch mit Viaplay gestand Harder offen, dass die Anpassung von der portugiesischen Liga an die Bundesliga nicht einfach war. „Die portugiesische Liga ist anders als die Bundesliga, also musste ich mich natürlich erst daran gewöhnen, und ich denke, ich habe einen wirklich guten Eindruck im Training hinterlassen“, sagte er. Seine Worte spiegeln einen jungen Spieler wider, der trotz begrenzter Einsätze in Pflichtspielen entschlossen ist, seine Qualität zu zeigen.
Harder betonte, dass der Erfolg von RB Leipzig als Team positiv sei, auch wenn er sich auf seine persönliche Spielzeit auswirkt. „Wir haben viele Spiele gewonnen, was gut für das Team ist“, erklärte er. „Natürlich brauche ich bald mehr Spielzeit, aber ich bin sicher, dass sie kommen wird. Ich zeige, was ich im Training kann und bekomme dafür viel Lob, daher freue ich mich darauf, weiterhin hart zu arbeiten.“
Der Däne steht derzeit hinter dem brasilianischen Stürmer Rômulo in der Hackordnung, was den Weg in die Startelf erschwert. „Es ist schwierig, wenn das Team Spiele gewinnt und der Stürmer Tore schießt“, gab Harder zu. Dennoch zeigt er sich geduldig und fokussiert, im Wissen, dass konsequente Leistung im Training zu mehr Einsatzzeiten führen kann.
Harders Einstellung zeugt von Reife über sein Alter hinaus. Mit gerade einmal 20 Jahren versteht er, dass die Anpassung an eine neue Liga, ein neues Land und ein neues Team Zeit braucht. Trotz der begr
