VfB Stuttgart hat ein historisches Ausrufezeichen gesetzt und Borussia Dortmund mit 7:0 deklassiert. In einem Spiel, das lange in Erinnerung bleiben wird, zeigte Stuttgart eine nahezu perfekte Leistung, während der BVB einen gebrauchten Tag erwischte. Von der ersten Minute an war der Unterschied in Intensität, Laufbereitschaft und Konsequenz spürbar.
Stuttgart begann mit hohem Tempo und aggressivem Pressing, das Dortmund früh überforderte. Bereits in der Anfangsphase fielen die ersten Tore, weil die Gastgeber jeden Fehler eiskalt bestraften. Das Offensivspiel des VfB war variabel und direkt, die Passwege sauber, die Abschlüsse präzise. Dortmund fand keinen Zugriff, verlor viele Zweikämpfe und wirkte defensiv völlig unsortiert.
Mit zunehmender Spielzeit wurde der Abend für den BVB immer bitterer. Stuttgart kombinierte sich immer wieder mühelos durch die Abwehrreihen, nutzte die Räume konsequent und erhöhte Tor um Tor. Besonders beeindruckend war dabei die mannschaftliche Geschlossenheit: Jeder Angriff wirkte einstudiert, jeder Laufweg hatte Sinn. Gleichzeitig verteidigte Stuttgart konzentriert und ließ Dortmund kaum gefährliche Aktionen zu.
In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild nicht. Stuttgart spielte weiter mutig nach vorne und zeigte keinerlei Gnade. Spätestens mit dem sechsten Treffer war klar, dass dies ein Abend zum Vergessen für Dortmund werden würde. Das siebte Tor setzte schließlich den Schlusspunkt unter eine Demütigung, die in dieser Höhe selbst für erfahrene Beobachter überraschend kam.
Für den VfB Stuttgart ist dieser 7:0-Erfolg ein Meilenstein und ein starkes Signal an die Konkurrenz. Für Borussia Dortmund hingegen wirft die Niederlage viele Fragen auf – sowohl zur defensiven Stabilität als auch zur mentalen Widerstandsfähigkeit der Mannschaft.
