Bonifaces Werder-Leihe könnte vorzeitig enden – OP-Entscheidung steht bevor
Victor Bonifaces schwieriger und von Frust geprägter Aufenthalt bei Werder Bremen könnte schon bald ein abruptes Ende finden. Wie Deichstube berichtet, wird vom Stürmer noch vor dem Jahresende eine Entscheidung erwartet, ob er sich einer Knieoperation unterzieht. Sollte sich der Nigerianer für den Eingriff entscheiden, droht ihm das Saisonaus – und damit sehr wahrscheinlich auch das vorzeitige Ende seiner Leihe von Bayer Leverkusen.
Der 25-Jährige kämpft seit Monaten mit anhaltenden Knieproblemen, die ihn immer wieder ausgebremst und daran gehindert haben, einen konstanten Rhythmus zu finden. Inzwischen sollen sich die medizinischen Abteilungen von Werder Bremen und Bayer 04 Leverkusen einig sein: Eine Operation wird dringend empfohlen, um das Problem nachhaltig zu beheben. Zwar könnte der Eingriff langfristig Abhilfe schaffen, doch die notwendige Reha würde eine längere Ausfallzeit bedeuten, wodurch ein Verbleib in Bremen sportlich kaum noch Sinn ergeben würde.
Die Situation ist besonders bitter, wenn man die Hoffnungen betrachtet, die mit Bonifaces Verpflichtung verbunden waren. Werder hatte sich erhofft, mit ihm mehr Physis, Tempo und Durchschlagskraft in die Offensive zu bringen. Doch aufgrund seiner körperlichen Probleme konnte sich der Stürmer nie wirklich etablieren. Bislang kommt er auf lediglich elf Einsätze für die Grün-Weißen, davon nur zwei von Beginn an – ein Tor gelang ihm dabei nicht. Diese Zahlen spiegeln weniger mangelnde Qualität wider als vielmehr die Tatsache, dass sein Körper ihn im Stich gelassen hat.
Rückblickend rücken auch frühere Entscheidungen in den Fokus. Bereits im Sommer hatte Bayer Leverkusen Boniface geraten, sich operieren zu lassen – doch der Stürmer lehnte ab. Sein Wunsch, ohne längere Pause weiterzuspielen und seine Karriere neu zu beleben, war nachvollziehbar. Inzwischen deutet jedoch vieles darauf hin, dass das Problem nie vollständig auskuriert wurde und sich weiter verschärft hat.
Ein möglicher Wechsel zur AC Mailand stand ebenfalls im Raum, scheiterte jedoch letztlich. Werder Bremen entschied sich daraufhin, das Risiko einzugehen und Boniface eine Chance zu geben. Sportlich hat sich dieses Wagnis bislang nicht ausgezahlt. Begrenzte Einsatzzeiten, fehlender Spielfluss und ausbleibende Tore prägten seine Leihe – zur Enttäuschung aller Beteiligten.
Sollte sich Boniface nun für die Operation entscheiden, wäre eine vorzeitige Auflösung des Leihgeschäfts die wahrscheinlichste Konsequenz. Für Bayer Leverkusen hätte die vollständige Genesung des Spielers oberste Priorität, insbesondere mit Blick auf sein Alter und sein weiterhin vorhandenes Potenzial. Werder Bremen hingegen müsste den Verlust verkraften und seine Offensivplanung für den weiteren Saisonverlauf neu ausrichten.
Für Victor Boniface selbst steht nun eine richtungsweisende Entscheidung an. Eine Operation würde das vorzeitige Saisonende bedeuten, könnte ihm jedoch endlich die Chance geben, seine Knieprobleme dauerhaft hinter sich zu lassen. Ein weiteres Zögern birgt die Gefahr, die Phase der Unsicherheit und Frustration weiter zu verlängern. Die kommenden Wochen könnten daher entscheidend sein – für seine Leihe bei Werder Bremen ebenso wie für den weiteren Verlauf seiner Karriere.
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