UEFA-Schiedsrichterchef erklärt umstrittene PSG-Handspielentscheidungen im Spiel gegen Bayern München
Der UEFA-Schiedsrichterchef Roberto Rosetti hat sich Berichten zufolge zu zwei strittigen Handspiel-Szenen von Paris Saint-Germain in der ersten Halbzeit des Spiels gegen Bayern München geäußert. Seine Erklärung soll nachvollziehbar machen, warum das Schiedsrichterteam Entscheidungen getroffen hat, die bei Spielern und Fans von Bayern für großen Ärger sorgten.
Laut der nach dem Spiel gegebenen Erklärung betraf die erste Szene PSG-Verteidiger Nuno Mendes. Bayern-Spieler forderten eine zweite Gelbe Karte, nachdem sie ein absichtliches Handspiel gesehen hatten. Der Schiedsrichter entschied jedoch, keine weitere Verwarnung auszusprechen. Rosetti unterstützte diese Entscheidung offenbar und erklärte, dass die Aktion nach aktueller Regelauslegung nicht die Schwelle für eine klare zweite Gelbe Karte erreicht habe.
Die zweite umstrittene Szene ereignete sich später in der ersten Halbzeit, als João Neves in einer Handspielsituation im Strafraum beteiligt war. Bayern München forderte vehement einen Elfmeter, doch der Schiedsrichter ließ weiterspielen, nachdem die Szene geprüft wurde. In Rosettis Erklärung wurde die Situation so bewertet, dass das Handspiel entweder nicht absichtlich war oder keinen unfairen Vorteil verschafft habe – eine Voraussetzung für einen Strafstoß.
Diese Entscheidungen sorgten auf dem Platz für großen Frust bei den Bayern-Spielern, die beide Situationen zu ihren Gunsten entschieden sehen wollten. Schnell verbreiteten sich Wiederholungen der Szenen in den sozialen Medien, wo Fans und Experten über die Richtigkeit der Entscheidungen diskutierten.
Rosettis Stellungnahme wird als Versuch gesehen, Transparenz zu schaffen und die einheitliche Anwendung der UEFA-Richtlinien zu unterstützen. Er betonte, dass Handspielentscheidungen stark vom Kontext abhängen, einschließlich Armposition, Reaktionszeit und Distanz zum Ball.
Die Kontroverse dürfte unter den Anhängern beider Vereine weitergehen, da solche Entscheidungen selbst nach offiziellen Erklärungen oft unterschiedlich bewertet werden.
