– Der ohnehin schon explosive Konflikt zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern München ist am späten Dienstagabend endgültig eskaliert. Nach tagelangen Diskussionen über das umstrittene Handspiel von João Neves im Champions-League-Halbfinale sorgte PSG-Trainer Luis Enrique nun mit einer provokanten Pressekonferenz für einen echten Paukenschlag.
Vor laufenden Kameras verteidigte der Spanier seinen Mittelfeldspieler kompromisslos – und griff dabei den deutschen Rekordmeister frontal an. „Wenn man auf dem Platz nicht gewinnen kann, sucht man eben nach einem Sündenbock“, erklärte Enrique mit sarkastischem Unterton. Der Raum verstummte sofort. Mehrere Journalisten berichteten später, selbst PSG-Offizielle hätten über die Schärfe seiner Worte überrascht gewirkt.
Auslöser des Dramas war die strittige Szene in der 87. Minute des Rückspiels im Parc des Princes. Beim Stand von 2:2 sprang João Neves der Ball im Strafraum deutlich an den Arm. Die Bayern-Spieler protestierten sofort vehement und forderten Elfmeter. Doch weder Schiedsrichter Davide Massa noch der VAR griffen ein. Wenige Minuten später erzielte PSG den entscheidenden Siegtreffer – und zog ins Finale ein.
In München kocht die Wut seitdem. Sportvorstand Max Eberl soll laut vereinsnahen Quellen intern von einem „massiven Versagen des VAR“ gesprochen haben. Auch Bayern-Trainer Vincent Kompany zeigte sich nach dem Spiel auffällig zurückhaltend, ließ jedoch durchblicken, dass der Verein eine offizielle Beschwerde bei der UEFA prüft.
Besonders brisant: Französische Medien berichten inzwischen, dass es nach Abpfiff sogar zu einem lautstarken Streit im Spielertunnel gekommen sein soll. Dabei seien mehrere Spieler beider Teams aneinandergeraten. Sicherheitskräfte hätten eingreifen müssen, um eine Eskalation zu verhindern. Augenzeugen sprechen von einer „hoch emotionalen und chaotischen Atmosphäre“.
Luis Enrique legte am Ende seiner Pressekonferenz sogar noch nach. „Bayern sollte lieber analysieren, warum sie trotz ihrer Millioneninvestitionen wieder scheitern“, sagte der 55-Jährige grinsend. Diese Aussage verbreitete sich innerhalb weniger Minuten viral in den sozialen Netzwerken und löste besonders in Deutschland massive Reaktionen aus.
Während PSG-Fans ihren Trainer für seine kompromisslose Haltung feiern, werfen ihm Kritiker Arroganz und mangelnden Respekt vor. Experten gehen inzwischen davon aus, dass die UEFA den Vorfall sowie Enriques Aussagen genauer untersuchen könnte.
Fest steht: Die Rivalität zwischen PSG und Bayern hat mit dieser Affäre eine völlig neue Dimension erreicht. Und ein Ende des Dramas scheint derzeit nicht in Sicht.
