„Ehrlich gesagt, jetzt reicht’s. Das ist eine nationale Schande.“ Mit diesen Worten soll die paraguayische Senatorin Celeste Amarilla eine heftige Debatte ausgelöst haben. In den sozialen Netzwerken verbreiteten sich Behauptungen, sie habe Kylian Mbappé scharf angegriffen und dessen Rolle als Fußballstar infrage gestellt. Angeblich erklärte sie: „Seit wann kann ein Junge, der einem Ball hinterherläuft, stolz auf seine Leistungen sein? Menschen wie ich, die jeden Tag arbeiten, um die Bürger zu schützen, sollten stolz sein – nicht jemand, der ein Luxusleben auf luxuriösen Yachten führt.“
Die Aussagen verbreiteten sich innerhalb kurzer Zeit rasant und sorgten für tausende Kommentare. Während einige Nutzer Verständnis für die angebliche Kritik an der heutigen Prominentenkultur äußerten, verteidigten andere Mbappé entschieden. Viele Fans verwiesen darauf, dass Spitzensportler jahrelang hart trainieren, enormem Druck ausgesetzt sind und Millionen Menschen inspirieren. Für sie seien sportliche Erfolge ebenso das Ergebnis von Disziplin und harter Arbeit wie Leistungen in anderen Berufen.
Besonders für Aufsehen sorgte anschließend das Gerücht, Mbappé habe die Aussagen der Senatorin nur 30 Minuten später auf seinem Social-Media-Kanal erneut geteilt und mit einer kurzen Nachricht kommentiert, die die Diskussion weiter angeheizt haben soll. Zahlreiche Beiträge behaupteten, seine Reaktion habe die Kontroverse „explodieren lassen“. Allerdings wurden dafür keine verlässlichen Belege oder offiziellen Screenshots veröffentlicht.
Bislang gibt es keine glaubwürdigen Nachweise dafür, dass Celeste Amarilla diese Worte tatsächlich gesagt oder veröffentlicht hat. Ebenso existiert keine bestätigte Quelle dafür, dass Kylian Mbappé auf diese angeblichen Aussagen in der beschriebenen Weise reagiert hat. Die Geschichte verbreitet sich vor allem über virale Beiträge und Seiten, die häufig sensationelle Inhalte teilen.
Der Fall zeigt erneut, wie schnell sich ungeprüfte Behauptungen im Internet verbreiten können. Gerade wenn bekannte Persönlichkeiten beteiligt sind, erreichen solche Meldungen innerhalb weniger Stunden ein Millionenpublikum – unabhängig davon, ob sie authentisch sind oder nicht. Deshalb lohnt es sich, vor dem Teilen solcher Geschichten auf Bestätigungen durch seriöse Medien oder offizielle Aussagen der beteiligten Personen zu warten.
Ob es tatsächlich zu einem öffentlichen Schlagabtausch zwischen Celeste Amarilla und Kylian Mbappé gekommen ist, bleibt derzeit unbestätigt. Bis belastbare Beweise vorliegen, sollte die Geschichte als unbelegte Behauptung betrachtet werden und nicht als gesicherte Tatsache.