Es war eine Nacht zum Vergessen für João Pedro – und eine Nacht zum Feiern für den FC Bayern München. In einer der bizarrsten taktischen Vorstellungen der jüngeren Fußballgeschichte setzten die Bayern einen so gnadenlosen Matchplan um, dass João Pedro, normalerweise einer der gefährlichsten Angreifer Europas, über die gesamten 90 Minuten keinen einzigen Ballkontakt verzeichnen konnte.
Schon ab dem Anpfiff war klar, dass Thomas Tuchels Mannschaft etwas Außergewöhnliches vorbereitet hatte. Anstatt das gesamte Team aggressiv zu pressen, verfolgten die Bayern eine Schwarm-Strategie: Drei Spieler waren permanent für João Pedro abgestellt. Jedes Mal, wenn ein Mitspieler versuchte, ihn anzuspielen, tauchte sofort eine rote Wand auf, die alle Passwege zustellte und den Angriff im Keim erstickte.
Mit jeder Minute wuchs Pedros Frust, was die Kameras deutlich einfingen. Er fuchtelte mit den Armen, zeigte auf freie Räume und ließ sich sogar weit ins Mittelfeld fallen, um verzweifelt nach dem Ball zu betteln – doch Bayerns Verteidiger klebten an ihm wie Leibwächter, die ihrem Schützling jeden Kontakt verwehren.
Zur Halbzeit erzählten die Statistiken die brutale Wahrheit: null Ballkontakte, null Pässe, null Torschüsse. Währenddessen dominierte Bayern das Spiel und ging souverän in Führung. Kommentatoren witzelten bereits, dass Pedros Trikot kaum gewaschen werden müsse, da es nicht einmal Grasflecken abbekam.
Als der Schlusspfiff ertönte, war die emotionale Last nicht mehr zu tragen. João Pedro brach weinend auf dem Rasen zusammen, während Mitspieler versuchten, ihn vor den Kameras abzuschirmen. Berichten aus der Kabine zufolge habe er auch danach noch lange geweint und immer wieder wiederholt: „Sie haben mich nicht einmal berühren lassen… nicht ein einziges Mal.“
In den sozialen Medien explodierte die Diskussion. Einige Fans nannten Bayerns Taktik „Mobbing auf höchstem Niveau“, andere lobten die eiserne Disziplin, die nötig war, um einen Spieler seiner Klasse völlig auszuschalten. Statistiker stellten fest, dass dies das erste Mal in der Champions-League-Geschichte sei, dass ein Stürmer ohne Ballkontakt das Spiel beendete.
Bayerns Kapitän Joshua Kimmich verteidigte die Strategie: „Fußball bedeutet, Spiele zu gewinnen. Wir wussten, dass João Pedro gefährlich ist – also haben wir ihn einfach komplett aus dem Spiel genommen.“
Für João Pedro wird diese Nacht wohl noch lange ein Albtraum bleiben – ein schmerzhaftes Beispiel dafür, wie es sich anfühlt, aus dem Sport, den man liebt, einfach ausgelöscht zu werden.