— Bayern-Trainer Vincent Kompany sorgt weltweit für Schlagzeilen – nicht wegen Taktik oder Siegen auf dem Platz, sondern wegen einer außergewöhnlichen Geste der Großzügigkeit, die das Leben Tausender Kinder verändern wird. Der belgische Coach hat 15 Millionen Dollar an Waisenhäuser in Europa, Afrika und Asien gespendet. Ziel ist es, Bildung, Unterkunft und langfristige Perspektiven für benachteiligte Kinder zu schaffen.
Die Nachricht wurde am späten Donnerstagabend bekannt, als der FC Bayern eine offizielle Mitteilung veröffentlichte. „Der Fußball hat mir alles gegeben“, erklärte Kompany darin. „Doch der wahre Maßstab für Erfolg sind nicht Titel oder Verträge. Es ist das, was man denjenigen zurückgeben kann, die keine Startchance im Leben hatten.“
Laut Vereinsangaben werden die Mittel in Zusammenarbeit mit internationalen Hilfsorganisationen und lokalen Stiftungen verteilt. Geplant sind unter anderem der Bau neuer Unterkünfte in Malawi und Ghana, Stipendien für Kinder in Deutschland und Belgien sowie Gesundheitsprogramme in Südostasien. Die Initiative trägt den Namen „Future Goals“ und legt den Schwerpunkt nicht nur auf Soforthilfe, sondern auch auf langfristige Bildung und Entwicklung.
Kompanys Geste hat weltweit Bewunderung ausgelöst. Ehemalige Mitspieler, Rivalen und Fans überhäufen ihn in den sozialen Medien mit Lob. Manchester City, wo Kompany zehn Jahre lang Kapitän war, schrieb: „Einmal Anführer, immer Anführer. Dein Einfluss geht weit über den Fußball hinaus.“ Auch Bayern-Spieler zeigten sich stolz. „Er trainiert uns nicht nur, er inspiriert uns“, sagte Joshua Kimmich nach der Trainingseinheit am Freitag.
Beobachter betonen, dass die Spende Kompanys konsequentes Engagement für soziale Projekte widerspiegelt. Schon während seiner Spielerkarriere finanzierte er Schulen in seiner Heimat Brüssel und leitete Programme zur Integration von Jugendlichen durch Sport. Doch die 15-Millionen-Dollar-Spende ist bislang sein bedeutendster Schritt in der Philanthropie.
Immer wieder wird diskutiert, ob der moderne Fußball den Bezug zu Werten jenseits von Geschäft und Spektakel verloren hat. Kompanys Entscheidung gilt nun als eindrucksvolle Erinnerung daran, dass Fußball nach wie vor eine starke Kraft für das Gute sein kann. „Es geht nicht nur um das, was in 90 Minuten passiert“, schrieb die Süddeutsche Zeitung. „Es geht darum, wie Menschen mit Einfluss diesen nutzen.“
Während sich der FC Bayern auf das wichtige Bundesliga-Spiel am Wochenende vorbereitet, hallt Kompanys Botschaft lauter nach als jede Pressekonferenz. Seine Spende ist mehr als Geld – sie ist eine Erklärung, dass wahre Größe im Fußball nicht nur auf dem Rasen entsteht, sondern auch in den Leben, die dadurch berührt werde