In einer der meistdiskutierten Transfersagas des Sommers hat Florian Wirtz nun die Hintergründe seiner spektakulären Entscheidung enthüllt: Der Nationalspieler entschied sich für den FC Liverpool – und gegen Bayern München. Ein Schritt, der sowohl in der Bundesliga als auch in der Premier League für Schlagzeilen sorgt.
Der 22-jährige Spielmacher, der als eines der größten Talente Europas gilt, war lange Zeit als sicherer Neuzugang der Bayern gehandelt worden. Viele Experten hatten erwartet, dass er den altbekannten Weg nach München einschlagen würde, wie zahlreiche Nationalspieler vor ihm. Doch Wirtz erklärte nun, dass das Versprechen auf die ikonische Rückennummer 10 bei den Reds der entscheidende Faktor gewesen sei – eine Rolle, die er bei Bayern aufgrund von Jamal Musiala nicht in gleicher Form gesehen hätte.
„Mir wurde die Zehnerrolle versprochen, und das war schon immer ein Traum von mir“, sagte Wirtz. „Musiala spielt diese Position bei Bayern, und ich war mir nicht sicher, ob ich dort genug Einsatzzeit bekommen würde. In Liverpool hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass ich mich frei entfalten kann und genau das machen darf, was ich möchte.“
Wie Insider berichten, ließ die Vereinsführung der Reds nichts unversucht, um Wirtz zu überzeugen. Trainer Arne Slot machte ihn zum zentralen Bestandteil seiner langfristigen Pläne. Liverpool versprach ihm kreative Freiheit, einen festen Platz im offensiven Mittelfeld und die Möglichkeit, das Erbe legendärer Anfield-Zehner anzutreten.
Wirtz gab zu, dass die Entscheidung keineswegs leicht war: „Ich habe über beide Vereine sehr intensiv nachgedacht. Bayern ist ein riesiger Klub, dort gibt es immer den Druck, alles zu gewinnen. Aber in Liverpool fühlte es sich einfach anders an – wie der richtige Ort, um zu wachsen. Ich habe mir Zeit gelassen, aber am Ende war ich zu 100 Prozent überzeugt.“
In Deutschland sorgt dieser Schritt für Diskussionen: Manche Fans kritisieren Wirtz dafür, den deutschen Rekordmeister abgewiesen zu haben, andere loben seinen Mut, sich in der Premier League zu beweisen.
Die Anhänger der Reds sind hingegen begeistert. In den sozialen Medien wurde Wirtz bereits als „neuer Magier von Anfield“ gefeiert, viele vergleichen ihn schon jetzt mit Vereinslegenden wie Steven Gerrard oder Philippe Coutinho.
Wenn Wirtz nun sein Premier-League-Debüt vorbereitet, werden alle Augen auf ihn gerichtet sein. Seine Wahl war mutig, seine Begründung klar – jetzt liegt es an ihm zu beweisen, dass er richtig lag.