In einer Wendung, die niemand hätte vorhersehen können, steht der ehemalige Bayern-Flügelspieler Leroy Sané plötzlich im Mittelpunkt des wohl unerwartetsten Dramas der Saison. Nach fünf turbulenten Jahren in München endete seine Zeit beim deutschen Rekordmeister diesen Sommer abrupt, als der Verein beschloss, sich vom launischen Star zu trennen. Nur wenige Monate später berichten nun Quellen aus Istanbul, dass Sané in Tränen ausgebrochen sei – nicht wegen einer Verletzung oder einer Niederlage, sondern weil er München vermisst.
Laut Insidern aus dem Umfeld von Galatasaray, wo Sané am Deadline Day unterschrieben hatte, fällt es dem deutschen Nationalspieler schwer, sich sowohl auf als auch neben dem Platz einzuleben. „Er hätte nie gedacht, dass ihm der Wechsel so zusetzen würde“, verriet ein Vereinsmitarbeiter. „Er dachte, ein Neuanfang würde seine Karriere wiederbeleben, aber stattdessen merkt er jetzt, wie sehr er alles an München vermisst – die Trainingsanlagen, seine Mitspieler, sogar die kalten bayerischen Morgenstunden.“
Es ist eine schockierende Wendung für einen Spieler, der einst als eines der größten Offensivtalente Europas galt. Sanés Zeit beim FC Bayern München war geprägt von Glanzmomenten, aber auch von langen Phasen der Enttäuschung und Kritik. Trotz wichtiger Tore in entscheidenden Spielen hatten die Fans nie das Gefühl, dass er die hohen Erwartungen oder die Ablösesumme von 50 Millionen Euro rechtfertigen konnte.
Nun, in Istanbul, hat Sané mit seinen jüngsten Aussagen erneut für Wirbel gesorgt. In einem Interview sagte er angeblich, er halte sich immer noch für „den kompletteren Flügelspieler“ als Luis Díaz vom FC Liverpool. Diese Bemerkung löste in den sozialen Medien Empörung aus – viele Fans und Experten warfen ihm Realitätsverlust und Überheblichkeit vor.
Fußballexperten vermuten, dass Sanés emotionale Unsicherheit aus dem enormen Druck resultiert, dem er in München ausgesetzt war, wo jede schwache Leistung seziert wurde. Andere glauben, dass seine aktuellen Probleme in der Türkei eher psychologischer als sportlicher Natur sind – das Resultat eines Spielers, der seine Ambitionen nicht mit seiner Realität in Einklang bringen kann.
Während die Fans von Galatasaray gespannt darauf warten, ob Sané seinen alten Glanz wiederfindet, blickt die Fußballwelt fassungslos nach Istanbul: Der „Bayern-Flop“, der einst davon träumte, Europa zu dominieren, sitzt nun weinend am Bosporus – Tränen statt Trophäen, geplagt von dem, was hätte sein können.