In einem bemerkenswerten Zeichen von Loyalität und Verbundenheit ist Serge Gnabry laut Berichten bereit, auf einen Teil seines festen Gehalts zu verzichten, um seinen Vertrag beim FC Bayern München zu verlängern. Wie Christian Falk (@cfbayern) und Alfredo Altobelli (@altobelli13) berichten, soll der deutsche Nationalspieler offen für ein leistungsabhängiges Modell sein, bei dem er weniger Grundgehalt, dafür aber höhere erfolgsabhängige Prämien erhalten würde.
Gnabry, der 2017 zum Rekordmeister wechselte, gilt seit Jahren als einer der vielseitigsten Offensivspieler im Kader. Seine Fähigkeit, auf mehreren Positionen in der Offensive zu agieren, kombiniert mit Torgefahr und Spielintelligenz, hat ihn zu einem Publikumsliebling in der Allianz Arena gemacht. Trotz einiger Verletzungsprobleme im vergangenen Jahr fühlt sich der 30-Jährige Berichten zufolge „sehr wohl“ in München und hat keinerlei Absichten, den Verein zu verlassen, den er als sein „Zuhause“ bezeichnet.
Quellen aus dem Umfeld des Spielers betonen, dass Gnabrys Motivation nicht finanzieller, sondern emotionaler Natur sei. Er glaubt an das langfristige sportliche Projekt unter Trainer Vincent Kompany und möchte Teil einer Mannschaft bleiben, die erneut nationale und internationale Titel anstrebt. „Serge ist voll auf Bayern fokussiert. Er liebt den Verein, die Fans und die Stadt. Wenn der Klub auf ihn zukommt, ist er bereit, über eine Verlängerung zu sprechen“, sagte ein Insider gegenüber BILD.
Auch die Bayern sollen grundsätzlich gesprächsbereit sein, haben bislang jedoch noch keine offiziellen Verhandlungen aufgenommen. Die Vereinsführung arbeitet derzeit daran, die Gehaltsstruktur zu stabilisieren und ein stärker leistungsbezogenes System zu etablieren – ein Ansatz, der perfekt zu Gnabrys Haltung passt. Sein Entgegenkommen könnte zudem ein wichtiges Signal innerhalb der Mannschaft setzen und den Teamgeist in einer Phase des Umbruchs stärken.
Gnabry steht noch bis 2026 unter Vertrag, doch seine aktive Bereitschaft, frühzeitig über eine Verlängerung zu sprechen, könnte die Gespräche beschleunigen. Sein Angebot, auf Teile seines Grundgehalts zu verzichten und stattdessen auf Boni zu setzen, zeigt sowohl Reife als auch Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit.
Sollte es zu einer Einigung kommen, würde dies ein weiteres Kapitel in Gnabrys erfolgreicher Bayern-Karriere markieren – eine Laufbahn, die bereits mehrere Meistertitel, den Champions-League-Sieg und zahlreiche unvergessliche Momente umfasst. Für die Fans ist die Botschaft eindeutig: Serge Gnabry kämpft nicht nur auf dem Platz für den FC Bayern, sondern auch für dessen Werte.