Said El Mala, das 19-jährige Offensivjuwel des 1. FC Köln, sorgt derzeit für Aufsehen weit über die Grenzen der Bundesliga hinaus. Wie „Absolut Football“ berichtet, haben sich mehrere europäische Spitzenvereine nach dem jungen Linksaußen erkundigt – allen voran der FC Chelsea, der das Ausnahmetalent schon seit Monaten intensiv beobachtet.
El Mala, der erst im vergangenen Jahr aus der eigenen Jugend den Sprung in die Profimannschaft geschafft hat, hat in dieser Saison mit explosiven Antritten, feiner Technik und einer beeindruckenden Reife auf dem Platz für Furore gesorgt. In zwölf Bundesliga-Einsätzen gelangen ihm bereits vier Tore und fünf Vorlagen – Zahlen, die für sein Alter außergewöhnlich sind. Kein Wunder also, dass Scouts aus England, Spanien und Deutschland regelmäßig auf der Tribüne des RheinEnergieStadions sitzen, um den Shootingstar live zu sehen.
Besonders konkret scheint das Interesse aus London zu sein. Der FC Chelsea soll laut dem Bericht bereit sein, im kommenden Sommer ein Angebot von bis zu 35 Millionen Euro vorzubereiten – eine Summe, die den 1. FC Köln ins Grübeln bringen könnte. Doch bisher zeigt sich der Klub standhaft. Sportdirektor Christian Keller erklärte: „Said ist ein Schlüsselspieler in unserer Zukunftsplanung. Ein Verkauf im Winter steht nicht zur Debatte.“
Auch aus der Bundesliga gibt es hochkarätige Interessenten. Sowohl der FC Bayern München als auch Borussia Dortmund sollen El Mala auf ihrer langfristigen Transferliste haben. Beide Vereine sehen in dem dynamischen Flügelspieler ein potenzielles Zukunftsprojekt, das mittelfristig auf höchstem Niveau bestehen könnte.
El Mala selbst gibt sich derweil bescheiden. Nach dem jüngsten 2:1-Sieg gegen Mainz sagte er: „Ich lese die ganzen Gerüchte, aber mein Fokus liegt zu 100 Prozent auf Köln. Ich will dem Verein helfen, unsere Ziele zu erreichen.“
Ob der FC den aufstrebenden Star tatsächlich halten kann, bleibt abzuwarten. Sollte El Mala seine aktuelle Form beibehalten, dürfte der Sommer 2026 zu einem echten Transferpoker führen – und die kolportierte Summe von 35 Millionen Euro könnte dann nur noch der Anfang sein.
Für Köln wäre ein solcher Transfer zwar ein Rekordeinnahmen, sportlich jedoch ein herber Verlust. Denn eines steht schon jetzt fest: Said El Mala ist mehr als nur ein Talent – er ist das Versprechen einer goldenen Zukunft.