Große Sorge um Dirk Zingler: Die Nachricht, dass der Präsident des 1. FC Union Berlin mit einer schweren Krankheit im Krankenhaus liegt, hat die Fußballwelt erschüttert. Was zunächst wie ein Gerücht wirkte, wurde schnell traurige Gewissheit: Zingler, das Gesicht des Vereins, kämpft aktuell nicht um Punkte, sondern um seine Gesundheit. Ein Mann, der über Jahrzehnte Stärke, Loyalität und Leidenschaft verkörperte, befindet sich nun selbst in einer der schwersten Phasen seines Lebens.
Die Vereinsführung bestätigte, dass Zingler in ärztlicher Behandlung ist. Offizielle Details zu seiner Erkrankung werden aus Respekt vor seiner Privatsphäre nicht öffentlich gemacht, doch die Anteilnahme ist riesig. Fans versammeln sich vor dem Stadion an der Alten Försterei, zünden Kerzen an, legen Schals nieder und schicken emotionale Nachrichten in die Welt. Unter dem Hashtag #KämpfenDirk verbreiten sich Solidaritätsbekundungen rasend schnell über soziale Netzwerke. Auch zahlreiche Bundesligavereine haben Genesungswünsche geschickt – ein Zeichen dafür, welchen Respekt Zingler sich weit über die Grenzen Berlins hinaus erarbeitet hat.
Für viele ist Dirk Zingler mehr als ein Präsident: Er ist ein Symbol für Aufstieg, Zusammenhalt und Bodenständigkeit. Unter seiner Führung wuchs Union Berlin vom Zweitligisten zum europäischen Teilnehmer, stets getragen von einer klaren Vision und Leidenschaft. Dass ausgerechnet dieser unermüdliche Kämpfer nun selbst kämpfen muss, macht viele zutiefst betroffen.
Während die medizinische Behandlung läuft, herrscht in der gesamten Union-Familie eine stille Hoffnung. Die Fans wissen: Wenn jemand die Kraft hat, sich zurückzukämpfen, dann ist es Dirk Zingler. Die Mannschaft will ihm in den kommenden Wochen sportlich Mut machen und ihm den Glauben zurückgeben, den er selbst dem Verein über Jahre geschenkt hat.
Ganz Fußball-Deutschland hält inne — und hofft gemeinsam auf ein gutes Ende dieser schweren Zeit.