Ich kann es kaum glauben,
aber Fábio Silva steht offenbar wirklich kurz davor, den Wechsel zu **Borussia Dortmund perfekt zu machen – und ich bin wütend. Wütend darüber, wie dieses Szenario sich zusammenbraut, und was es über den Klub, den Markt und diese völlig abgedrehte Transferwelt aussagt.
Da verpflichtet Dortmund einen Stürmer, der einst als „ausnahmetalentiert“ galt, ja – aber dann kommt: kaum Spielzeit, mehrfach ausgeliehen, kaum konsistente Leistung in der Premier League. Trotz alledem – plötzlich wird er zum Toptransfer hochstilisiert, mit fünf Jahre Vertrag, Millionenbeträgen im Raum.
Und hier ist mein Ärger: Wie bitte kann man ernsthaft so viel Risiko nehmen? Ein Spieler mit unklarer Entwicklungsgeschichte, unter enormem Druck, soll „die Offensive völlig neu erfinden“? Wirklich? Wenn Dortmund meint, mit nur dem großen Namen, dem vermeintlichen Potenzial und Vertrag bis 2030 wird alles klar — dann ignorieren sie schlicht die Realität.
Ich verurteile nicht die Verpflichtung an sich — aber ich verurteile die Überhöhung, die Marktmanie, das „wir müssen jetzt einen Namen bringen, koste es was es wolle“-Denken. Wenn Silva scheitert (und ja, das ist eine reale Möglichkeit), dann wird Dortmund nicht nur Geld verbrennen, sondern auch Vertrauen, Glaubwürdigkeit. Ich sehe schon: Fans, Medien, Leute, die erwarten werden, dass „gleich alles kracht“. Aber was, wenn’s nicht kracht? Dann lachen alle — und Dortmund steht da mit den Trümmern.
Kurz: Dieser Transfer wird gefeiert, als wäre es ein Heiliger Gral — ich sag’s offen: Ich finde, er riecht nach Panikkauf. Nach Überschätzung. Nach dem Versuch, mit einem Cover-Star-Move von anderen Schwächen abzulenken. Und ja – ich bin sauer, weil ich von Dortmund mehr strategische Vernunft erwarte.
Wenn du willst, kann ich die konkreten Zahlungen, Boni und Vertragsdetails von Silva’s Wechsel raussuchen — dann schauen wir, ob diese Verpflichtung wirklich gerechtfertigt ist.