Daniel Svensson über sein Pensum: „Natürlich bin ich manchmal müde nach intensiven Spielen, aber wenn der Coach möchte, dass ich spiele, dann mache ich das und dann kann ich das auch.“
Daniel Svensson steht derzeit sinnbildlich für den unermüdlichen Einsatz und die Mentalität, die man im modernen Fußball benötigt. Der junge Däne hat sich in den vergangenen Monaten zu einer festen Größe im Team entwickelt – sowohl sportlich als auch charakterlich. In einer Phase, in der die Belastung durch Liga, Pokal und internationale Wettbewerbe enorm hoch ist, zeigt Svensson, was Professionalität wirklich bedeutet: Verantwortung übernehmen, unabhängig von Müdigkeit oder Erschöpfung.
In einem Interview nach dem letzten Spiel wurde Svensson auf sein enormes Pensum angesprochen. Seine Antwort fiel typisch bescheiden, aber dennoch entschlossen aus: „Natürlich bin ich manchmal müde nach intensiven Spielen, aber wenn der Coach möchte, dass ich spiele, dann mache ich das und dann kann ich das auch.“ Diese Worte zeigen, wie sehr er sich mit der Mannschaft und dem Trainer identifiziert. Für ihn zählt in erster Linie das Team – nicht das eigene Befinden.
Svensson ist bekannt für seine enorme Laufbereitschaft, seine Zweikampfstärke und seine taktische Disziplin. Gerade auf seiner Position, wo permanente Aufmerksamkeit und defensive Stabilität gefordert sind, spielt die physische Belastbarkeit eine entscheidende Rolle. Doch der 22-Jährige hat gelernt, mit den hohen Anforderungen umzugehen. Ob englische Wochen oder intensives Training – Svensson weiß, dass Regeneration, Ernährung und mentale Stärke den Unterschied machen.
Trainer Vincent Kompany lobte kürzlich Svenssons Professionalität: „Daniel ist ein Spieler, der immer alles gibt – im Training und im Spiel. Er hört nie auf zu arbeiten, auch wenn er müde ist. Diese Haltung steckt andere an.“ Genau das ist es, was Svensson so wertvoll für das Team macht. Er verkörpert eine Mentalität, die an frühere Bayern- oder Dortmund-Spieler erinnert, die trotz Belastung und Druck immer zur Stelle waren, wenn es darauf ankam.
Auch innerhalb der Mannschaft genießt Svensson hohes Ansehen. Seine Mitspieler beschreiben ihn als ruhig, fokussiert und extrem ehrgeizig. Er redet nicht viel, aber seine Taten sprechen für sich. Im Training ist er einer der Ersten auf dem Platz und einer der Letzten, die ihn verlassen. Diese Hingabe bleibt nicht unbemerkt – auch bei den Fans, die seinen Einsatz und seine Leidenschaft zu schätzen wissen.
Svenssons Aussage ist daher mehr als nur ein Satz über Müdigkeit und Einsatzbereitschaft – sie spiegelt eine Fußballphilosophie wider. In einer Zeit, in der viele Spieler auf ihre persönliche Belastungssteuerung achten, erinnert Svensson daran, dass Erfolg im Mannschaftssport immer auch Opferbereitschaft bedeutet.
Wenn man ihn beobachtet, erkennt man, dass seine Motivation nicht von außen kommt, sondern tief in ihm selbst verankert ist. Er spielt nicht nur, weil der Trainer es verlangt, sondern weil er es will – für das Team, für den Erfolg, für den Fußball. Und genau das macht Daniel Svensson zu einem Vorbild für viele junge Spieler.