Der Sommer 2025 könnte für den 1. FC Köln zum entscheidenden Wendepunkt werden. Nach einer beeindruckenden Hinrunde in der Bundesliga hat sich Offensivtalent Said El Mala endgültig in den Fokus der europäischen Spitzenklubs gespielt. Wie mehrere Medien berichten, sollen nun auch Paris Saint-Germain und Inter Mailand ernsthaftes Interesse am 19-jährigen Kölner geäußert haben.
El Mala, der in dieser Saison mit sechs Toren und acht Vorlagen in 14 Pflichtspielen glänzte, gilt als eines der größten deutschen Offensivtalente. Seine Tempoläufe, seine enge Ballführung und sein Spielverständnis haben ihn in Rekordzeit zum Fanliebling am Rhein gemacht. Schon im Sommer hatte der FC Anfragen aus England und Spanien abgelehnt – doch nun könnten die Summen, die im Raum stehen, Köln zum Nachdenken bringen.
Laut „Bild“-Informationen bereiten sowohl PSG als auch Inter konkrete Angebote vor. In Frankreich soll man bereit sein, rund 35 Millionen Euro für El Mala zu zahlen – inklusive Bonuszahlungen, die den Betrag auf bis zu 45 Millionen Euro ansteigen lassen könnten. Inter wiederum sucht nach einem jungen, dynamischen Offensivmann, der langfristig in die Fußstapfen von Lautaro Martínez treten könnte.
Beim 1. FC Köln gibt man sich bislang gelassen. Sportdirektor Christian Keller betonte zuletzt:
„Said ist ein enorm wichtiger Spieler für uns und steht noch bis 2028 unter Vertrag. Wir planen fest mit ihm – und das weiß er auch.“
Auch El Mala selbst hatte sich zuletzt zurückhaltend geäußert. „Ich fühle mich in Köln sehr wohl, und im Moment denke ich nur an die nächste Partie“, sagte er nach dem 3:1-Erfolg gegen Hoffenheim. Dennoch wird in Vereinskreisen gemunkelt, dass der junge Offensivmann durchaus mit einem Wechsel ins Ausland liebäugelt – insbesondere, wenn ein Klub wie Paris Saint-Germain anklopft.
Für Köln wäre ein Transfer sportlich ein herber Verlust, wirtschaftlich jedoch ein möglicher Befreiungsschlag. Nach schwierigen finanziellen Jahren könnte eine Rekordsumme für El Mala den Spielraum auf dem Transfermarkt deutlich vergrößern.
Eines scheint sicher: Der Name Said El Mala wird im kommenden Transfersommer noch oft die Schlagzeilen bestimmen – egal, ob er am Rhein bleibt oder den nächsten Schritt auf die große europäische Bühne wagt.