Die Stadt steht still. Kein Jubel, keine Gesänge, kein Lächeln. Nur Stille, Ungläubigkeit und Tränen. Borussia Dortmund, ein Verein, der wie kaum ein anderer für Leidenschaft, Zusammenhalt und Hoffnung steht, wurde von einer unfassbaren Tragödie heimgesucht, die weit über den Fußball hinausreicht.
Am frühen Dienstagmorgen erreichte die Nachricht die Verantwortlichen des Vereins: Ein schwerer Unfall hatte sich in der Nähe des Trainingsgeländes ereignet. Unter den Betroffenen befanden sich mehrere Mitglieder des Trainer- und Betreuerstabs von Borussia Dortmund. Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte kam für zwei von ihnen jede Hilfe zu spät. Die Hintergründe des Unglücks sind bislang noch unklar, die Polizei ermittelt.
Vereinspräsident Reinhard Rauball zeigte sich sichtlich erschüttert:
„Das ist ein schwarzer Tag für Borussia Dortmund. Worte können diesen Schmerz nicht fassen. Unsere Gedanken sind bei den Familien, Freunden und allen, die von diesem Verlust betroffen sind.“
Auch die Mannschaft, die am Nachmittag eigentlich eine Trainingseinheit absolvieren sollte, brach das geplante Programm ab. Spieler, Trainer und Mitarbeiter versammelten sich im Signal Iduna Park, um gemeinsam zu trauern und innezuhalten. Außenverteidiger Nico Schlotterbeck sprach mit Tränen in den Augen von „einem Moment, der alles verändert“.
Fans legten vor dem Stadion Blumen, Schals und Kerzen nieder. Schon wenige Stunden nach Bekanntwerden der Tragödie bildete sich eine dichte Menschenmenge rund um den „Borsigplatz“, das emotionale Herz der Stadt. Schwarz-gelbe Fahnen wehten auf Halbmast, während die Menschen sich schweigend in den Armen hielten.
Auch aus der Fußballwelt kamen zahlreiche Beileidsbekundungen. Vereine aus dem In- und Ausland, darunter Bayern München, Liverpool und Real Madrid, drückten ihre tiefe Anteilnahme aus. DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagte:
„In Momenten wie diesen wird deutlich, dass Fußball uns zwar verbindet – doch das Leben selbst unendlich wertvoller ist.“
Borussia Dortmund hat angekündigt, in den kommenden Tagen eine öffentliche Gedenkveranstaltung im Stadion zu organisieren. Das kommende Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart wird verschoben.
Die Stadt Dortmund trauert – und doch zeigt sich in dieser Dunkelheit erneut, was sie so besonders macht: den unerschütterlichen Zusammenhalt einer Gemeinschaft, die gemeinsam weint, erinnert – und irgendwann wieder Hoffnung findet.