Michael Olise hat einen weiteren Meilenstein in seiner noch jungen Karriere erreicht. Der Offensivstar des FC Bayern München wurde am Montagabend in Paris offiziell als „Bester französischer Spieler im Ausland“ ausgezeichnet und setzte sich dabei gegen große Namen wie Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé und das Wunderkind Rayan Cherki durch. Die Entscheidung sorgte in Frankreich und darüber hinaus für hitzige Diskussionen – denn viele Experten vertreten mittlerweile die Ansicht, dass Olise aktuell tatsächlich der stärkste französische Fußballer überhaupt ist.
Der 24-Jährige erlebt eine historische Saison in Deutschland. Mit spektakulären Dribblings, präzisen Vorlagen und entscheidenden Toren führte er Bayern München sowohl national als auch international zu mehreren wichtigen Erfolgen. Besonders seine Leistungen in der Champions League beeindruckten Fans und Analysten gleichermaßen. In den K.-o.-Spielen dominierte Olise regelmäßig Weltklasse-Verteidiger und zeigte eine Konstanz, die selbst Mbappé zuletzt vermissen ließ.
„Michael spielt momentan auf einem anderen Niveau“, erklärte der ehemalige französische Nationalspieler Thierry Henry bei der Preisverleihung. „Er entscheidet Spiele allein, liest Situationen schneller als jeder andere und wirkt technisch nahezu perfekt.“
Während Mbappé nach seinem Wechsel zu Real Madrid noch nach seiner absoluten Bestform sucht und Dembélé trotz starker Momente weiterhin mit Verletzungen und Formschwankungen kämpft, liefert Olise Woche für Woche Spitzenleistungen ab. Selbst Rayan Cherki, der in Frankreich als zukünftiger Superstar gilt, wird aktuell eher als großes Talent denn als vollendeter Weltklassespieler betrachtet.
In sozialen Netzwerken trendete nach der Verleihung der Satz: „Olise ist Frankreichs neue Nummer eins.“ Viele Fans fordern inzwischen sogar, dass die französische Nationalmannschaft künftig komplett um ihn herum aufgebaut werden soll. Besonders seine Kreativität, Spielintelligenz und Ruhe unter Druck machen ihn laut Experten einzigartig.
Auch Bayern-Trainer Vincent Kompany zeigte sich stolz: „Michael hat sich diesen Moment verdient. Er arbeitet härter als die meisten Spieler und besitzt eine außergewöhnliche Mentalität. Er kann der beste Spieler der Welt werden.“
Olise selbst blieb trotz des großen Lobes bescheiden. „Diese Auszeichnung bedeutet mir viel“, sagte er nach der Gala. „Aber ich möchte weiter Titel gewinnen und mich noch verbessern. Vergleiche mit Mbappé oder Dembélé motivieren mich nur zusätzlich.“
Fest steht: Michael Olise hat den europäischen Fußball endgültig erobert. Und wenn seine Entwicklung so weitergeht, könnte die Debatte bald nicht mehr lauten, ob er besser ist als Mbappé – sondern ob derzeit überhaupt jemand besser ist als Olise.
